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Hausmitteilung 6. Januar 2003 Schröder-Gespräch

aus DER SPIEGEL 2/2003

Was denn nun? Wie wird sich die Bundesrepublik als Neuling im Uno-Sicherheitsrat zum drohenden Waffengang gegen Saddam Hussein verhalten? Mit glasklaren Aussagen ("Hände weg vom Irak!") hatte der Populist Gerhard Schröder im Wahlkampf Punkte gesammelt. Beim SPIEGEL-Gespräch in seinem hannoverschen Stammrestaurant »Wichmann« jedoch erlebten die Redakteure Stefan Aust, Hans-Joachim Noack und Gabor Steingart nun einen deutlich vorsichtigeren Realpolitiker Schröder: Dass sein Außenminister Fischer im SPIEGEL-Interview (1/2003) die Möglichkeit eines Positionswechsels signalisiert hätte, wollte er nicht bestätigen. Doch nach dem Gespräch, immerhin, erwies er den Journalisten für das Fischer-Interview professionellen Respekt: »Für den SPIEGEL war das natürlich ein Scoop.« Was die Irrungen und Wirrungen der Innenpolitik angeht, so weiß Schröder inzwischen auch bescheidene Erfolge zu loben, wenigstens als »das kleinere Übel« oder den »Spatz in der Hand« (Seite 30).

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