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Hausmitteilung 6. Oktober 2003 Fußball-Film

aus DER SPIEGEL 41/2003

Sein Debüt als Schauspieler führte SPIEGEL-Reporter Jürgen Leinemann, 66, zurück in die Zeit, als ein Sportereignis das Trauma von Nazi-Zeit und verlorenem Krieg zumindest in Westdeutschland einen Moment lang vergessen ließ: das 3:2 gegen Ungarn im Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz. In Sönke Wortmanns »Das Wunder von Bern«, einem Kinofilm über den Stürmer Helmut Rahn, das Ruhrgebiet und die fünfziger Jahre, tritt Leinemann, von Maskenbildnern modisch jener Zeit angepasst, in einer Nebenrolle als Sportjournalist auf. »Wo war denn die deutsche Hintermannschaft?«, fragt er Trainer Sepp Herberger alias Peter Franke auf einer Pressekonferenz - gerade war die Elf in der Vorrunde gegen Ungarn mit 3:8 untergegangen. Leinemanns Buch »Sepp Herberger - Ein Leben, eine Legende« war für Wortmann ein ergiebiger Fundus bei seinen Recherchen; SPIEGEL-Reporter Klaus Brinkbäumer, 36, begleitete den Regisseur bei den Dreharbeiten im Ruhrgebiet und in der Schweiz (Seite 146).

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