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Hausmitteilung 6. Oktober 2003 Muhammad Ali

aus DER SPIEGEL 41/2003

Dem SPIEGEL ist der frühere Box-Weltmeister Muhammad Ali, 61, seit langem verbunden. Als er 1975 auf der Frankfurter Buchmesse den im vergangenen November verstorbenen SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein traf, schrieb er für die SPIEGEL-Leser ein paar wegweisende Zeilen für den Alltag auf: »Genießt euer Leben, es ist später, als wir denken. Der Tod ist so nah und die Zeit für gute Taten so kurz.« 28 Jahre später traf SPIEGEL-Reporter Thomas Hüetlin, 42, den Boxer einen Tag lang in Los Angeles und blätterte mit ihm durch das Buch, das Ali mit dem Kölner Verleger Benedikt Taschen auf der Frankfurter Buchmesse präsentieren will: eine Hagiografie über »G.O.A.T. - Greatest Of All Time«, 29 Kilogramm schwer und wohl das größte Buch aller Zeiten. Die Parkinson-Krankheit hat den Mann, der als Großmaul verschrien war, fast stumm werden lassen. Als Hüetlin aber fragte, wie gut er noch auf den Beinen sei, stand Ali auf, nahm seine Armbanduhr ab und demonstrierte seinem Gegenüber die einst gefürchtete Linke. »Er hat es drauf, immer noch. Er könnte einen trotz Parkinson ausknocken, mit einem Schlag«, sagt Hüetlin (Seite 72).

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