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Hausmitteilung 8. Februar 2010 Titel

aus DER SPIEGEL 6/2010

Seit acht Jahren hat SPIEGEL-Redakteur Peter Wensierski, 55, darüber berichtet, wenn katholische Geistliche Schutzbefohlene missbrauchten, und fast immer versuchte der Klerus, die Taten zu verschleiern und die Täter zu schützen. Was ein achtköpfiges Team von SPIEGEL-Rechercheuren in diesem Heft beschreibt, ist, so Wensierski, »geeignet, die katholische Kirche in eine ernste Krise zu stürzen«. Priester, die unter dem Verdacht standen, sexuelle Straftaten begangen zu haben, durften, so SPIEGEL-Redakteur Sven Röbel, 37, »von Bistum zu Bistum ziehen«. Zur Debatte stehen wird nun wohl auch das offensichtlich gestörte Verhältnis der Kirche zur Sexualität. »Die katholische Kirche sollte endlich erkennen, dass sich das menschliche Triebleben, gleich ob hetero- oder homosexuell, nicht päpstlichen Lehrmeinungen unterwerfen kann«, sagt Wensierski (Seite 60).

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