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Schürmann-Bau Abnehmer gesucht

aus DER SPIEGEL 24/1994

Der Bonner Schürmann-Bau - ursprünglich als Bürokomplex für die Abgeordneten des Bundestags geplant und seit dem Weihnachtshochwasser 1993 so gut wie abrißreif - kommt die Steuerzahler weit teurer als bislang bekannt. 360 Millionen Mark hat die Bundesregierung bereits in den fast fertigen Rohbau investiert, der nach Expertenmeinung bis auf die Kellergeschosse abgerissen werden muß. Aber auch der Verkauf der Bauruine am Rheinufer an einen privaten Investor wäre ein erhebliches Verlustgeschäft. 100 Millionen Mark soll nach den Vorstellungen von Bundesbauministerin Irmgard Schwaetzer (FDP) der Kaufpreis für Grundstück und Gebäude betragen. Allein das Grundstück ist jedoch nach einem Gutachten für das Schwaetzer-Ressort zwischen 158 und 170 Millionen Mark wert. So warnt der Gutachter das Ministerium vor »einseitigen Grundstücksspekulationen« bei einem möglichen Verkauf an einen privaten Investor.

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