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Kommunikation Absurde Angebote auf dem Elektronik-Markt Der Duft zum Film

aus DER SPIEGEL 12/2001

Wie eine pockennarbige Haifischflosse steht das »iSmell«-Gerät beim Surfen im Internet neben dem Rechner und verströmt, synchron zu den angeklickten Sites, die passenden Gerüche: Kaffeeduft zur Tchibo-Website wäre denkbar oder verschmortes Gummi zur Formel 1. Das Gerät löse eine »Revolution der Sinne« aus, wirbt der Hersteller, es ermögliche das Versenden duftender Mails und könne entsprechend vorbereitete Filme und Spiele mit Duftnoten untermalen. Das Verfahren, »Scentografie« genannt, wird von seinen Erfindern als »neue Kunstform« eingestuft (www.digiscents.com).

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