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»Achtung, Achtung, Sie haben 15 Minuten Zeit«

SPIEGEL-Redakteur Jörg R. Mettke in einem besetzten Haus während der Räumung durch die Polizei
aus DER SPIEGEL 40/1981

Der Auftrag ist schon von weitem zu lesen, aufgemalt an die graue Brandmauer: »Freies Hermyland bleibt«.

Hermyland ist rund 400 Quadratmeter Wohnfläche groß, auf vier Stockwerke und fünf Wohnungen verteilt. Im Grundbuch des Berliner Stadtbezirks Wedding, dem einst roten und inzwischen nicht nur politisch verödeten Arbeiterquartier, steht Hermyland als Grundstück und Gebäude an der Hermsdorfer Straße 4 eingetragen.

Wie ein alternativer Auftakt zum Preußen-Jahr ist das Haus am 24. Januar, am 269. Geburtstag des Großen Friedrich, von 26 überwiegend jüngeren Leuten im Handstreich »instandbesetzt« worden -- so wie davor und danach zahlreiche andere leersanierte Altbauten im Spekulantenparadies Berlin-West, wo über 80 000 Menschen auf Wohnraum warten, den sie auch noch bezahlen können.

Doch Hermyland ist nicht frei geblieben für Kathi, Lolli, Berni, Anna

( Die Namen von Hausbesetzern und ihrer ) ( Sympathisanten sind geändert; gegen ) ( alle sind Strafverfahren eingeleitet ) ( worden. )

und die anderen. Am Dienstag vergangener Woche wurde es mit Polizeigewalt heimgeholt ins Sanierungsreich der Gewerbesiedlungs-Gesellschaft (GSG). Und seitdem steht gegenüber, an der roten Backsteinmauer von AEG-Telefunken, ein neuer Spruch: »Lummer-Land wird abgebrannt«.

Als auf Anordnung des CDU-Innensenators Heinrich Lummer acht besetzte Häuser geräumt wurden, waren nicht nur Hausbesetzer in den Gebäuden. Bürgerliche Sympathisanten hatten sich eingefunden, die sich für eine gewaltlose Lösung des Berliner Kardinalproblems einsetzen -- »Paten«, wie sie sich zuweilen selber nennen, »Sympis« und »Promis«, wie die Besetzer sie heißen. Ich bin in der Hermsdorfer Straße 4 einer von ihnen.

Wer befristet als Hochschullehrer aus seiner Biedermeier-Wohnung im Grünen oder als SPIEGEL-Redakteur aus seinem Eigenheim auszieht, um sich bei denjenigen einzuquartieren, die längst ausgegrenzt waren, bevor sie schließlich ausgestiegen sind -- dem sind spezielle Erfahrungen gewiß. Schon die beispielsweise, daß jeder, der mit Schlafsack und Zahnbürste unterm Arm anklopft, auf Gewaltfreiheit eingeschworen wird, jedenfalls in diesem Haus.

»Wer Zoff machen will«, erklärt Robbi am Sonntagabend, »soll vorher rausgehen, am besten gleich. Vom Haus jedenfalls geht, abgesehen vom passiven Widerstand, keinerlei Gewalt aus.« Mein Tonband-Protokoll verzeichnet an dieser Stelle den Zwischenruf eines Unterstützers: »Darf man denn wenigstens mal hinlangen, wenn so ''ne günstige Gelegenheit da ist?«

Antwort von Kalle: »Also ick bin hier aus''m Haus und würde klar sagen nee! Ma'' anjenomm'', du bist mit ''m Bullen alleene im Zimmer und der dreht dir ''n Rücken zu und du schiebst dem eene -- det kannste jar nich überblicken, wat denn nachher für uns alle ablooft.«

Die Entscheidung der über hundert Anwesenden ist einstimmig: Gewalt, die von den Hausbewohnern ausgeht, »ist echt Scheiße«, also »Konter«. Wer trotzdem beim Klamottenschmeißen angetroffen wird, muß damit rechnen, als Agent provocateur aus Hermyland ausgewiesen zu werden. Doch Beschlüsse sind eine Sache, ihre Verarbeitung eine ganz andere.

Ulli, Oberschüler und jüngster Unterstützer, malt bald darauf mit einem dicken Filzer auf eine halb herunterhängende Tapete: »Lummer, wenn du die Häuser räumen läßt, werfe ich meinen ersten Stein.« Nachdem er das eingekreiste Anarcho-A als Signatur daruntergesetzt hat, besinnt er sich eines anderen. Er reißt den Tapetenfetzen ab und steckt ihn in die Tasche. Später wirft er das zerknüllte Geständnis auf dem Hof ins Lagerfeuer.

Die Frage, wie sich jeder einzelne auf die Staats-Gewalt, die Polizei, vorbereitet, beherrscht die Diskussion der Gruppen und Grüppchen bis spät in die Nacht. Das Plenum beschließt vorsorglich den Ankauf von Zitronen für den Fall, daß die Polizei Tränengas einsetzt. Einer aus der Sanitäter-Gruppe erläutert sachkundig, wie der Saft zum Mund- und Augenschutz auf Tücher zu träufeln sei; daß solche Gasgeschosse nach fünfzehn Sekunden explodieren; S.45 daß besonders Mutige sie nicht mit bloßer Hand anfassen und zurückwerfen sollten.

Was während der anstehenden Räumung im Haus geschieht, haben, das ist die Abrede, allein die illegalen Hausherren zu entscheiden. »Sie geben«, erläutert ein Unterstützer, »auch das Signal dafür, wie das Haus verlassen wird -- zu Fuß oder von den Bullen getragen.«

Es hagelt Einsprüche -- mit Erfolg. Jeder soll selbst entscheiden dürfen, ob er von allein geht oder sich von der Polizei durchs enge Treppenhaus herunterschleifen lassen will.

Die zahlenmäßig größte Patengruppe kommt aus dem »Dokumentationszentrum Chile -- Lateinamerika«, gefolgt von der »Freien Schule für Erwachsenenbildung«. Ähnlich enge Verbindungen bestehen auch zur alternativen »Tageszeitung«, deren Redaktionszentrale gleich um die Ecke liegt und die per Funkkontakt für Verbindung zur Außenwelt sorgt, denn im Haus gibt es kein Telephon.

Am Sonntag legt sich Altkommunarde Fritz Teufel zu den Solidaritäts-Schläfern auf die Matte. Auch Klaus Schmidt, Abgeordneter der »Alternativen Liste« (AL), findet sich für diese Nacht ein. Er habe, erläutert »Schmidti« der Hausgemeinschaft, »so''n Papier, einen Abgeordneten-Ausweis, mit dem kann die Polizei mich nicht festnehmen«. -- »Mußte doch nicht zeigen«, tröstet ihn eine Besetzerin, »dann darfste auch mit uns einfahren.«

Als die Nachtwachen eingeteilt werden, ist in drei Wohnungen des Hauses das Licht längst ausgegangen. Im ersten und zweiten Stock wohnen noch reguläre Mieter, die mit dem Eigentümer GSG alte Verträge haben: die beiden türkischen Familien Tümer und Özkarakas sowie Helmut Schwarz, 49, mit Frau und drei Kindern.

207,70 Mark Miete zahlt Maurer Schwarz monatlich für seine 80 Quadratmeter große Wohnung. Doch schon vor zwei Jahren hatte ihn die GSG zu einer Mieterversammlung geladen und mit einer blauen Plastikmappe, Notizblock und Billig-Kugelschreiber großzügig beschenkt:

»Ganz fürsorglich waren die damals. Wir sollten doch ausziehen, damit das Haus abgerissen werden könnte. Das Wohnen hier sei ja gar nicht zumutbar, unruhig, von lauter Fabriken umgeben, das Gelände außerdem als Gewerbegebiet ausgewiesen. Dabei war noch ein halbes Jahr zuvor der Giebel renoviert worden.«

»Ja, und dann sickerte allmählich durch, hier sollten Parkplätze für die AEG hin. Aber das ist wohl auch schon wieder passe. Jetzt sollen hier kinderreiche Familien ''rein. Uns jedenfalls hat die Gesellschaft nie gleichwertige, gleich billige Wohnungen angeboten, und mir gefällt''s hier ja -- da werde ich doch nicht woanders 400, 500 Mark mehr bezahlen.«

Doch das im Krieg stark beschädigte, in den fünfziger Jahren wieder hergerichtete Haus leerte sich zusehends: Ein Mieter nach dem anderen wich vor dem ständigen Gerüchtedruck, der Abrißtermin stünde unmittelbar bevor, und ein Wohnungseingang nach dem anderen wurde sorgfältig vermauert, sobald die »älteren Herrschaften« (Schwarz) heraus waren.

Als dann die Besetzer -- junge Arbeiter, Arbeitslose, Schüler und Studenten -- vor einem dreiviertel Jahr das Haus kaperten, brachten sie damit zwar keine architektonische Schönheit in ihren Besitz, dafür aber intakte, für Berliner Sanierungsviertel nachgerade luxuriöse Wohnungen. Karl, ein Kraftfahrer, der bei dem Handstreich mit dabei war, versichert:

»Das war echt ''n Witz. Wir mußten nur die Mauersteine abbauen. Dahinter war alles völlig okay: Doppelfenster, Öfen in Ordnung, Wasser angeschlossen, im Bad klasse 100-Liter-Boiler. Wir brauchten nur den Strom wieder anzuschließen.« Trotzdem ist Karl vor ein paar Wochen aus Hermyland emigriert, ist aus der Gruppe zurück in eine Ein-Zimmer-Wohnung gezogen. Vor allem vor dem Streß hat er kapituliert, vor der »ständigen Angst, daß du nach dem Job nach Hause kommst und die Bude steht nicht mehr«.

»Zwei Jahre Unsicherheit«, sagt Mieter Schwarz, »sind eine enorme Belastung.« Jawohl, die Hausbesetzer könne er verstehen, und wenn man sie bestrafe, dann bitte doch auch diejenigen, die Häuser so lange leer stehen und verkommen lassen. Nein, Ärger habe es mit den plötzlichen Hausgenossen nicht gegeben.

Mal ''n bißchen laut, aber dann habe man um Ruhe gebeten. Die lebten ein anderes Leben, eben ihres, da könne man nicht mehr so mit. Engere Kontakte freilich habe er vermieden -- aus Angst, wegen zu deutlicher Sympathie mit den Illegalen von der Gesellschaft gekündigt zu werden; da habe es ja schließlich schon Fälle gegeben.

Mieter Schwarz, Weddinger von Geburt, ist »von den Sozialdemokraten bitter enttäuscht": Das Viertel sei tot, die reine Wüste, vollgestellt mit Brutalarchitektur. Sicher, früher habe es im Ackerstraßen-Kiez Hinterhof an Hinterhof gegeben, aber es sei doch auch gewesen wie ein kleines Dorf.

Der Abend und die Nacht bringen ein Stimmungshoch -- komponiert aus Solidaritätsgefühl, Lagerfeuerromantik und Abschiedswehmut. Je mehr Freunde und Sympathisanten sich bei der improvisierten Vorstellung des Scene-»Kabaretts S.47 des Westens« (KaDeWe) einfinden, um so klarer wird den Bewohnern, daß es dem Ende zugeht. Anna: »Als ich die ganzen fremden Typen Schlafsack an Schlafsack in meinem Zimmer gesehen habe, wo ich sonst nicht unbedingt jeden reinlasse, da ist mir klargeworden: Hier ist es jetzt vorbei. Aber die, die wahrscheinlich morgen kommen, wollen ja auch gar nicht in erster Linie das Haus -- die wollen unsere Gemeinschaft kaputtmachen.«

Am Dienstag morgen meldet ein Motorrad-Kurier: »Überall Wannen in der Stadt«, so nennen sie die Polizei-Mannschaftswagen. Und: »Die Hermsdorfer soll als erstes Haus geräumt werden.« Eine Stunde später ist das ganze Gebiet großräumig mit Gittern, Hundeführern und Polizeiketten abgeriegelt. Als »Schmidti« von der Alternativen Liste auftaucht, kann er nicht mehr ins Haus.

Von der Straße ertönt die erste und einzige Durchsage: »Achtung, Achtung. Hier spricht die Polizei. Sie halten sich unberechtigt in den Häusern auf, und das ist ein vorsätzlicher Straftatbestand nach Paragraph 123 StGB ... Sie haben fünfzehn Minuten Zeit. Sollten Sie der Aufforderung nicht nachkommen, werden diese Häuser durch uns geräumt. Die Uhrzeit jetzt: Zehn Uhr und zehn Minuten.«

Die Besetzer quittieren das Ultimatum mit Trillerpfeifen, Gebrüll und Verwünschungen der »Bullenschweine«. Die Paten haben sich gruppenweise auf der Treppe niedergelassen, hinter handgemalten Plakaten: »Ich bin Krankenpfleger und gegen Räumung«, »Ich bin Arzt und gegen Räumung«, »Ich bin Schauspieler und gegen Räumung«.

Die übrigen sitzen dicht an dicht in den größeren Zimmern der oberen Stockwerke. Derweil schleppt die Polizei schweres Gerät, vom Rammbock bis zur Trennscheibe, auf den Hof. Ein Besetzer ruft aus dem Klofenster: »Holt doch den Schlüsseldienst.«

Stahltüren und Barrikaden halten fast eine Stunde. Dann gibt die Polizei auf und muß über Leitern im ersten Stock einsteigen. Um 11.40 Uhr tauchen die ersten Beamten im vierten Stock auf, begrüßt vom Widerständler-Song »Unterm Pflaster liegt der Strand«.

Auch in den anderen Räumen, zu denen die Polizei keinen Zugang mehr gestattet, wird gesungen. In den Pausen berichten diejenigen, die am Fenster sitzen, von dem, was draußen zu sehen ist. Viel ist das nicht. In der Ferne, an der Usedomer Straße, prügeln zeitweise Bauarbeiter auf Demonstranten ein, die sich vor der Polizeikette aufgestellt haben.

Als der Ausguck beobachtet, daß gerade die restlichen Frühstücksbrötchen von zwei Polizisten in einer Kiste abtransportiert werden, kommt minutenlang ein Sprechchor auf: »Laßt die Schrippen frei, bitte laßt die Schrippen frei.«

Von jedem Abgeführten wird lautstark Abschied genommen. Viele vergewissern sich, ob sie auch die erforderlichen 23 Pfennige für das Telephongespräch mit dem Anwalt bei sich haben, und überprüfen noch einmal die auf dem Handgelenk notierte Nummer.

In den kurzen Zeiten, in denen sich Schweigen breitmacht, bearbeitet ein Junge mit buntbemaltem Indianergesicht seine Gitarre. »Ich habe Angst«, singt er dazu, »und meine einzige Möglichkeit, damit fertig zu werden, ist, Musik zu machen.« Die meisten sind betroffen, selbst diejenigen, die ihn noch kurz zuvor gebeten hatten, mit der Nerverei wenigstens mal kurz aufzuhören.

Ein Bereitschaftspolizist, kaum älter als die meisten Instandbesetzer, schaut sich aufmerksam um und meint dann sichtlich angeekelt: »Alles Dreck hier, dann wollen wir mal die Handschuhe anziehen.«

Die Räumung des Hauses dauert fast acht Stunden. Auf dem angrenzenden AEG-Parkplatz, der vor fremden Blicken vollständig geschützt ist, müssen sich alle 108 Menschen aus der Hermsdorfer Straße 4 nacheinander mit erhobenen Händen an einen Polizeiwagen stellen. Ihre Habe wird in Plastiksäcke und Papiertüten verpackt, einzelne Besetzer-Paten werden in Handschellen abgeführt.

Ich weise mich als Journalist aus, Einsatzleiter Drückner verfügt meine Freilassung und die Freigabe von Filmen und Tonbändern. Der unverhohlene Verdacht der Polizisten, da habe jemand doppeltes Spiel mit ihnen getrieben, ist ihnen kaum anzulasten; es entspricht meiner inneren Spaltung in Hausbesetzer-Pate und Reporter während der vergangenen 48 Stunden.

Andere Paten von Hermyland haben mehr durchzustehen: Viele müssen sich auf den Polizeirevieren ausziehen und Leibesvisitationen über sich ergehen lassen. Alle werden, trotz Widerspruch, erkennungsdienstlich behandelt, manche nicht einmal über ihre Rechte belehrt.

Ein Arzt wird von einem Beamten angebrüllt: »Na, Sie intellektueller Tiefflieger, Ihr Intelligenzquotient unter 80 ist ja deutlich erkennbar.« Wieder ein anderer Beamter freut sich, mal die Anhänger des »sogenannten Staatsmannes Willy Brandt« kennenzulernen.

Als ich ein paar der Festgenommenen abends vor dem Eingang der Polizeidirektion 1 in der Reinickendorfer Flottenstraße abholen will, droht ein rauschebärtiger Zivilpolizist mit Festnahme, wenn ich nicht binnen fünf Minuten verschwände: »Ich habe eine juristische Zusatzausbildung«, verkündete er, »und weiß, daß ich in solchen Fällen den Artikel 5 des Grundgesetzes außer Kraft setzen kann.«

Erst nach 21 Uhr gelingt es mir mit anderen Paten, einige der Besetzer vor einer anderen Polizeidienststelle zu treffen. Einer nach dem anderen kommt mit schlappenden Schuhen und hängender Hose über den Vorplatz geschlurft. Am Bordstein ziehen sie ihre Schuhbänder wieder ein, binden ihre Gürtel um.

Der Arzt sagt, daß er sich für einen besonnenen Menschen hält, und genau so habe ich ihn in der »Hermy 4« auch erlebt. Trotzdem gesteht er, seit »der entwürdigenden Behandlung durch die Polizei« hin und wieder die Bereitschaft zu verspüren, einen Stein auf eine Wanne zu schmeißen. Er hoffe, daß dieses Gefühl nicht anhält, wisse aber jetzt, wie dieses Gefühl bei jungen Leuten, die weit weniger Grund zur Besonnenheit hätten, dauerhaft erzeugt würde.

Die aus Hermyland Vertriebenen kommen fürs erste bei Freunden in einem anderen besetzten Haus in der Weddinger Schulstraße unter -- dort, wo im Erdgeschoß die Instandbesetzerkneipe »Minimalkonsens« betrieben wird.

S.42Die Namen von Hausbesetzern und ihrer Sympathisanten sind geändert;gegen alle sind Strafverfahren eingeleitet worden.*S.45Oben links: SPIEGEL-Redakteur Jörg R. Mettke.*

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