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Aids-Aufklärung in Bildern

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aus DER SPIEGEL 46/1986

Aids-Sprechstunde bei Niki de Saint Phalle: In Form eines Bilderbuch-Briefes an ihren Sohn Philip klärt die amerikanisch-französische Bildhauerin über die Seuche auf, die sich als züngelnder Drache nähert. Beraten von dem schweizerischen Aids-Forscher Silvio Barandun erzählt die Künstlerin in bunt ausgemalter Schreibschrift und naiven Bildern, wie Aids übertragen wird, was man darf und was man besser läßt. Dabei wird mit Vorurteilen aufgeräumt: »Vom Händchenhalten kriegst du's nicht« (so der Untertitel des im Münchner Verlag C. J. Bucher auf englisch erschienenen Büchleins), »zu meiner großen Erleichterung auch nicht von der Klo-Brille«. Die Künstlerin gibt Ratschläge zu Bluttests und »Safer Sex« und warnt vor Drogen, Tätowierung und Sex-Partys. Unterschrieben ist der phantasievolle Text »Love and Kisses from your Mother« (56 Seiten; 20 Mark).

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