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LEUNA-AFFÄRE Akten angefordert

aus DER SPIEGEL 29/2001

Im Zusammenhang mit der Leuna-Affäre soll die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe jetzt prüfen, ob sie ein eigenes Ermittlungsverfahren einleitet. In der vergangenen Woche bat das Berliner Justizministerium das Schweizer Bundesamt für Justiz, den Karlsruher Strafverfolgern schnellstmöglich die insgesamt über 60 Aktenordner zur Verfügung zu stellen. Der Genfer Generalstaatsanwalt Bernard Bertossa hatte sich Ende Juni an das deutsche Justizministerium gewandt und erneut die Unterlagen angeboten. Seit längerem mühen sich die Schweizer, deutsche Staatsanwälte zu Ermittlungen über die Leuna-Millionen zu bewegen. Bertossa ermittelt in der Leuna-Affäre wegen des Verdachts der Geldwäsche, der Urkundenfälschung und des Betrugs. Dabei untersuchten die Schweizer auch die Rolle des Leuna-Lobbyisten Dieter Holzer und des flüchtigen ehemaligen Rüstungsstaatssekretärs Ludwig-Holger Pfahls.

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