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BANKEN Akten weg

aus DER SPIEGEL 47/1998

Die Dresdner Bank vermißt knapp 4000 Akten aus der NS-Zeit, darunter Geschäftsberichte sowie Schriftverkehr mit Filialen und Kunden. Die jetzt verschwundenen Papiere waren zusammen mit anderen Akten im März 1945 von der Berliner Zentrale der Bank nach Rheinsberg ausgelagert worden. 1968 wurden sie von der Stasi dem Zentralarchiv der DDR übergeben. Von dort gingen sie 1990 ins westdeutsche Bundesarchiv und drei Jahre später zurück an die Dresdner Bank. Doch in deren Berliner Altbankarchiv sind von den ursprünglich 18 000 Bänden jetzt nur noch 14 555 vorhanden. Nun versuchen Historiker des Hannah-Arendt-Instituts in Dresden zu klären, wo die fehlenden Unterlagen geblieben sind. Die Wissenschaftler arbeiten die Geschichte der Bank während des Nationalsozialismus auf.

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