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Briefe

AKTIONÄR IN POSE
aus DER SPIEGEL 13/1958

AKTIONÄR IN POSE

Noch immer kann ich mich über mein SPIEGEL-Bild nicht beruhigen. Ich habe mir deswegen zum Privatgebrauch ein eigenes montiert, das zudem noch den Vorteil hat, daß es ebenfalls vom SPIEGEL -Photographen aufgenommen wurde.

Darmstadt ERICH NOLD

Ob die »publicity«, die Sie Herrn Nold kostenfrei liefern, sich nicht nachteilig auf die »Hartnäckigkeit eines pathologischen Michael Kohlhaas« auswirken wird? Schließlich kommt Herr Nold noch auf den Gedanken, er sei ernst zu nehmen.

Büderich (Düsseldorf) KLAUS RITTERSHAUS Schade, daß es in unserer Bundesrepublik nicht mehr Nolds gibt ... Die atomgeheizte »Behörden-Maschinerie AG« investiert inzwischen immer mehr unproduktive »Vergewaltigungskräfte«, während »Michel« geduldig vor dem schon schicksalhaft gewordenen deutschen Schalter wartet, bis er für die selbstfinanzierte Zermalmung aufgerufen wird.

Kassel NORBERT ASSMANN

Wie soll eine Popularisierung der Aktie möglich sein, solange noch solche Verhältnisse herrschen!

Hannover J. v. ALTEN

Der »Kleine Aktionär« gehört ebenso zum Dreckhäufle des Herrn Michel, des Untertans, wie der »Kleine Mann«, der »Kleine Christ« usw. Das untertänige I-Tüpfelchen ist die atomare Aufrüstung. Hier geht es steil bergauf, allerdings mit der Aussicht auf einen bodenlosen Absturz. Inzwischen lebt der Michel - schuftend und schnulzend - untertänigst dahin.

Syke (Bremen) DR. HELMUT MIX

Nolds Titel-Montage

SPIEGEL-Titel Nold

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