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Alexsandro Palombo,

aus DER SPIEGEL 7/1999

25, italienischer Designer und Künstler, provozierte den Vatikan und Papst Johannes Paul II. Am 2. Mai will der Heilige Vater den vor 20 Jahren verstorbenen Pater Pio seligsprechen - als Voraussetzung für eine mögliche Heiligsprechung. Der Kapuzinermönch war durch seine blutenden Wundmale an den Händen bekanntgeworden, und er soll durch seine Fürbitten auch ein Wunder vollbracht haben. Der Künstler indes verhohnepipelte als Bodypainter die fromme Absicht Seiner Heiligkeit. Er malte einem Nacktmodell das Porträt des Kapuzinermönchs auf den Bauch, eine blutige Tränenspur ins Gesicht und ließ das lebende Kunstwerk bei seiner Herbst/Wintermodenschau 1999/2000 in Mailand auftreten. Papst Johannes Paul II. verbindet mit dem Mönch Persönliches. Als jungem Kirchenmann war Karol Wojtyla bei einem Treffen mit Pater Pio prophezeit worden, daß er Papst werde und ein Attentat überlebe.

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