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ANSIEDLUNG

aus DER SPIEGEL 31/1960

Die Ford-Werke Köln stießen mit ihrem Plan, in der Grubenstadt Herten ein Automobil-Zweigwerk zu errichten, auf den Widerstand der um ihre Belegschaften besorgten Zechenfirmen. Ein Teil der von Ford in Aussicht genommenen zwei Millionen Quadratmeter Baugrund gehört der Ruhrgas AG, deren Aktionäre - ausschließlich Zechengesellschaften - jetzt selbst als Kaufinteressenten auf den Plan treten. Die Stadtverwaltungen von sieben Bergbaustädten führen in einer Denkschrift allgemein darüber Klage, daß sie in jüngster Zeit 154 Ansiedlungsanträge mit insgesamt 15 815 vorgesehenen Arbeitsplätzen ablehnen mußten, weil »die erforderlichen Grundstücksflächen sich überwiegend in den Händen der Bergbaugesellschaften befinden und... von diesen nicht abgegeben werden«.

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