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Briefe

Argumente aus dem 16. Jahrhundert
aus DER SPIEGEL 43/2003

Argumente aus dem 16. Jahrhundert

Nr. 41/2003, Agenda 2010: Sechs gegen Schröder

Ich hoffe, dass diese sechs »Abweichler« ihren Weg konsequent weitergehen. Sie sind für mich der Beweis dafür, dass es noch Sozialdemokraten gibt und nicht nur SPD-Mitglieder. Sie haben meine volle Zustimmung. Auch wenn ich mich damit, wie in einem Boulevardblatt zu lesen war, zu den Feiglingen und Pestbeulen in der SPD rechnen lassen muss.

OBERSÜLZEN (RHLD.-PF.) UDO MARKER

Der Reformdruck auf Deutschland wächst enorm. Gerade diese Reformen sind sowohl für die Wettbewerbsfähigkeit als auch für die gesellschaftliche Genesung der Bundesrepublik unerlässlich. Es ist für mich absolut nicht nachvollziehbar, wie offensichtliche Quertreiber, teils mit Argumenten aus dem 16. Jahrhundert, versuchen, diesen Prozess zu verlangsamen. Die Meinungsfreiheit der Parlamentarier ist gut und wichtig. Sie sollte aber nicht dazu missbraucht werden, seine eigene Persönlichkeit auf die »große Bühne der Politik« zu hieven und gleichzeitig die Zukunft Deutschlands zu gefährden. Eine Ungeheuerlichkeit, zumal die Durchsetzung der Reformen auch im Bundesrat noch einen gemeinsamen Kraftakt erfordern wird.

DARMSTADT TIM STEININGER

Es ist nicht richtig, dass mich Verbotsschilder nicht interessieren: Ich zahle nämlich als sparsame Allgäuerin ungern Bußgelder. Die Ordnungshüter sind in Kaufbeuren scharf und lassen nichts durchgehen. Im Übrigen war es nicht ein »absolutes Halteverbot«, sondern eine Parkverbotszone (!), in der mein Golf etwa zehn Minuten lang hielt - und der Wagen des SPIEGEL-Redakteurs übrigens auch, nur der etwas länger.

BERLIN DR. SIGRID SKARPELIS-SPERK, MDB

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