Mittelmeer 115 Migranten nach Bootsunglück vermisst

Vor der Küste Libyens gelten 115 Migranten als vermisst. Das sagte ein Sprecher der libyschen Küstenwache. Womöglich kenterten sie mit ihrem Boot.

Verlassenes Schlauchboot im Mittelmeer (Symbolbild)
DPA

Verlassenes Schlauchboot im Mittelmeer (Symbolbild)


Im Mittelmeer hat sich womöglich erneut eine Tragödie ereignet: Die libysche Küstenwache sprach von einem Schiffsunglück vor der Küste des Landes mit 115 Migranten. Zuvor hatte das Uno-Flüchtlingshilfswerk mitgeteilt, dass bei dem Unglück im Mittelmeer womöglich mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen seien.

Nach Angaben vom Flüchtlingshilfswerk UNHCR und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) halten sich in Libyen rund 50.000 registrierte Flüchtlinge und Asylsuchende auf, ebenso wie 800.000 weitere Migranten.

Das Mittelmeer zwischen dem nordafrikanischen Bürgerkriegsland Libyen und Italien gilt als eine der gefährlichsten Fluchtrouten der Welt. In diesem Jahr starben dort laut IOM bereits mehr als 340 Menschen bei dem Versuch, nach Europa zu gelangen

mho/dpa



© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.