Neue US-Vorwahlrunde Obama will Clinton überholen

Jede Stimme zählt: Die US-Vorwahlen gehen heute nach der Super-Schlacht vom Super Tuesday in die nächste Runde. In Louisiana, Washington, Nebraska und Maine kämpfen Clinton und Obama um 228 Delegierte - und Etappensiege in ihrem Kopf-an-Kopf-Rennen.

Von , New York


New York - Das "Thank You" kam per Email. "Ihr habt getan, was die Zyniker nicht für möglich gehalten haben", schrieb Barack Obama gestern abend in einer Dankesbotschaft an seine Anhänger, die ihn am Super Tuesday unterstützt hatten. Dem folgte jedoch sofort die unvermeidliche Bettel-Floskel eines jeden Kandidaten: "Bitte spendet jetzt noch mehr."

Geld regiert die Welt. Zumindest regiert es diesen US-Vorwahlkampf, und vor allem bei den Demokraten. Seit ihrem Patt am Super Tuesday - sie gewann mehr Delegierte, er gewann mehr Staaten - setzen Hillary Clinton und Barack Obama alle Hebel in Bewegung, um ihre Wahlkampfkassen wieder zu füllen.

Vorwahlen in vier US-Staaten: Obama wird
AFP

Vorwahlen in vier US-Staaten: Obama wird

Denn am Wochenende stehen schon wieder vier weitere Vorwahlen an. Zwar nur in relativ kleinen Staaten, bei denen es insgesamt um 228 Delegierte geht. Doch wenn das Rennen wie bisher weiter Kopf an Kopf läuft, kommt es auf jede Stimme an - und bis dahin auch auf das magische Wort der Stunde: "Momentum."

SPIEGEL ONLINE hat zusammengestellt, wo es in diesen Wochenend-Primarys um was geht - und wer wo vorne liegt.



© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.