Abu Hani al-Masri USA töten hochrangigen Qaida-Terroristen

Bei US-Luftangriffen in Syrien sind elf Qaida-Mitglieder getötet worden. Darunter war laut Pentagon auch Abu Hani al-Masri, der Kontakte zur Führungsspitze des Terrornetzwerks hatte.

Kampfjet der US Air Force
DPA

Kampfjet der US Air Force


Die US-Streitkräfte haben in Syrien bei zwei Luftangriffen elf Mitglieder des Terrornetzwerkes al-Qaida getötet. Das teilte das Pentagon in Washington mit.

Unter den Getöteten sei mit Abu Hani al-Masri auch ein hochrangiger Terroranführer, der enge Kontakte zur Führungsspitze der al-Qaida hatte und mit Osama bin Laden und dem aktuellen Terrorchef Aiman al-Sawahiri zusammenarbeitete. Die Luftschläge dämmten die Schlagkraft der Terrororganisation bedeutend ein, hieß es vom Pentagon.

Al-Masri habe früher die Ausbildungslager in Afghanistan bewacht und auf diese Weise "Tausende Terroristen rekrutiert, indoktriniert, ausgebildet und ausgerüstet". Er soll laut Pentagon außerdem bei der Gründung des Ägyptischen Islamischen Dschihads geholfen haben, der "ersten sunnitischen Gruppe, die bei ihren Angriffen Selbstmordattentäter einsetzte".

Die USA kämpfen in Syrien vor allem gegen die Dschihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS). Zuletzt ging die US-Armee dort aber auch immer wieder gegen al-Qaida vor. Die Provinz Idlib wird zu großen Teilen von dem früheren syrischen Ableger des Netzwerks, der Fatah-al-Scham-Front, kontrolliert.

cte/dpa/AFP

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