Krieg in Äthiopien »Hunderttausende könnten verhungern«

Während immer mehr Staaten am Krieg im Norden Äthiopiens beteiligt sind, leiden Millionen Menschen Hunger. Trotz dieser massiven humanitären Katastrophe erreicht nur die wenigsten Hilfe – und das scheint gewollt zu sein.
Eine Analyse von Fritz Schaap
Verwundeter Junge in Tigray

Verwundeter Junge in Tigray

Foto: EDUARDO SOTERAS / AFP
Geflüchtete aus Tigray warten im Sudan auf Wasser: Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Doch die Hilfsorganisationen erreichen nur wenige Zehntausend.

Geflüchtete aus Tigray warten im Sudan auf Wasser: Millionen Menschen sind auf Nahrungsmittelhilfen angewiesen. Doch die Hilfsorganisationen erreichen nur wenige Zehntausend.

Foto: Abdulmonam Eassa / Getty Images
»Es besteht eine extreme Dringlichkeit, die humanitäre Hilfe schnell auszuweiten. Menschen sterben jeden Tag, auch jetzt, während ich das sage.«

Mari Carmen Viñoles, Ärzte ohne Grenzen

Kinder, Frauen und Männer Anfang Dezember auf der Flucht in der Grenzregion Äthiopien und Sudan: Für internationale Beobachter, Helferinnen und Journalisten ist es fast unmöglich, in die Krisenregion zu kommen. Deshalb gibt es nur wenige aktuelle Fotos, die die Katastrophe abbilden.

Kinder, Frauen und Männer Anfang Dezember auf der Flucht in der Grenzregion Äthiopien und Sudan: Für internationale Beobachter, Helferinnen und Journalisten ist es fast unmöglich, in die Krisenregion zu kommen. Deshalb gibt es nur wenige aktuelle Fotos, die die Katastrophe abbilden.

Foto: Nariman El-Mofty / AP