Afghanistan Koalitionstruppen töten zahlreiche Taliban-Kämpfer

Erneute Taliban-Angriffe im Süden Afghanistans: Militärangaben zufolge haben radikal-islamistische Kämpfer versucht, zwei Distrikthauptstädte zu stürmen. Die US-geführten Truppen haben den Angriff zurückgeschlagen. Doch nicht nur Aufständische, auch mehrere Isaf-Soldaten wurden getötet.


Kabul - Schwere Gefechte im Süden Afghanistans: US-geführte Koalitionstruppen und afghanische Soldaten haben letzte Nacht zahlreiche Aufständische getötet. Die Rebellen hatten versucht, zwei Distrikthauptstädte in der südafghanischen Provinz Paktika zu stürmen, teilten die Koalitionstruppen am Mittwoch mit.

Britischer Soldat der Isaf: Erneute Todesopfer bei den Isaf-Schutztruppen
AP

Britischer Soldat der Isaf: Erneute Todesopfer bei den Isaf-Schutztruppen

Die Koalitionstruppen haben die Angriffe der Taliban-Kämpfer mit Bodentruppen und Luftangriffen zurückgeschlagen. Dabei sind mehr als 20 Rebellen getötet worden. Auch in der südafghanischen Provinz Helmand sind mehrere Extremisten getötet und zwölf gefangen genommen worden, teilte die Koalition mit.

Unterdessen sind auch auf Seiten der internationalen Schutztruppe Isaf Todesopfer zu beklagen: Innerhalb von 24 Stunden sind zwei britische Soldaten getötet worden. Einer der Männer ist am Dienstag bei einer Minenexplosion in der südlichen Provinz Helmand umgekommen, ein anderer Brite während eines Feuergefechts gefallen. Das teilte das Verteidigungsministerium in London mit.

Angaben der Isaf zufolge ist ein weiterer Soldat am Dienstag in der östlichen Provinz Nangarhar getötet worden. Zur Nationalität des Gefallenen machte die Isaf wie üblich keine Angaben.

ayd/dpa



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