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04. Juni 2018, 10:38 Uhr

Terror in Afghanistan

Anschlag auf Religionsführer in Kabul

Afghanistans religiöse Führer haben Suizidanschläge als unislamisch verurteilt. Wenig später attackierte ein Selbstmordbomber das Treffen. Dabei starben mindestens sieben Menschen.

In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist am Montag ein Selbstmordanschlag auf ein Treffen von Religionsführern verübt worden. Mindestens sieben Menschen seien getötet worden, sagte ein Polizeisprecher dem örtlichen Rundfunksender Tolo News.

Kurz zuvor hatte die religiöse Versammlung sich mit Selbstmordanschlägen befasst und solche Angriffe als sündhaft und verboten, als "haram", verurteilt. Nach ersten Informationen sei der Anschlag verübt worden, als Teilnehmer des Treffens gerade die Halle verlassen hätten.

Der Polizeichef des 5. Distrikts von Kabul, Ghafor Aziz, sagte, der Selbstmordattentäter habe sich in der Nähe des Eingangs in die Luft gesprengt. Die Ältesten und religiösen Führer hätten sich im traditionellen afghanischen Format der Loja Jirga in der Hauptstadt eingefunden. Ob Teilnehmer der Konferenz unter den Opfern waren, wurde zunächst nicht bekannt.

cht/AP/AFP/dpa

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