Afghanistan USA unterstützen Wahlen mit 40 Millionen Dollar

"Legitim und glaubwürdig" sollen die für den August geplanten Wahlen in Afghanistan verlaufen. Um dieses Ziel zu erreichen, unterstützen die USA das Land mit 40 Millionen Dollar. Auch die EU-Kommission gibt Gelder für die Organisation des Urnengangs.

Den Haag - Finanzielle Hilfe bei der politischen Entwicklung: Die USA werden die für Sommer geplanten Wahlen in Afghanistan mit 40 Millionen Dollar (30 Millionen Euro) unterstützen. Dies kündigte Außenministerin Hillary Clinton am Montag auf dem Flug nach Den Haag an, wo am Dienstag die internationale Afghanistan-Konferenz stattfindet. Durch die Geldspritze solle ein reibungsloser Ablauf des Urnengangs gewährleistet werden. "Wir sind nicht für oder gegen einen Kandidaten, aber wir wollen sicherstellen, dass die Wahlen legitim und glaubwürdig verlaufen", sagte Clinton.

Die Wahlen in Afghanistan sollen am 20. August stattfinden. Über ihre Organisation und die Lage im Land wollen am Dienstag Vertreter von rund hundert Staaten und Organisationen im niederländischen Den Haag beraten. Im Fokus des Treffens steht die neue Afghanistan-Strategie der USA. Diese will das militärische Vorgehen am Hindukusch stärker als bisher mit politischen Initiativen verknüpfen und weist außerdem Pakistan eine zentrale Rolle im Anti-Terror-Kampf zu.

An der Konferenz nimmt auch der Iran teil. Clinton äußerte die Hoffnung, dass Teheran "konstruktiv" an der Lösung des Afghanistan-Problems mitarbeite. Die US-Außenministerin hatte die Konferenz vorgeschlagen und dazu ausdrücklich auch den Iran eingeladen.

Im Vorfeld der Konferenz hatte am Montag bereits die EU-Kommission rund 60 Millionen Euro zusätzliche Aufbauhilfe für Afghanistan angekündigt. Etwa 20 Millionen davon sollen direkt in die Wahlorganisation fließen.

fsc/AFP

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