Angriff auf Stützpunkt Fünf US-Soldaten sterben im Zentrum Iraks

Blutiger Montag im Irak: Bei einem Angriff auf einen Militärstützpunkt sind fünf amerikanische Soldaten getötet worden. 16 Weitere Todesopfer gab es bei Gewalttaten in Tikrit und Bagdad.


Bagdad - Im Zentrum des Irak sind am Montag nach Angaben der US-Armee fünf US-Soldaten getötet worden. Über die Umstände und den Ort des Vorfalls machte die Armee in ihrer in Bagdad veröffentlichten Erklärung keine Angaben. Nach Zählungen auf der Grundlage der Website icasualties.org starben damit im Irak seit dem Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten im Jahr 2003 insgesamt 4459 US-Soldaten.

Am Montag wurden zudem mehrere gewaltsame Zwischenfälle gemeldet: In der Stadt Tikrit nördlich von Bagdad sprengte sich ein Selbstmordattentäter mit einer Autobombe in die Luft und tötete nach Angaben der Sicherheitskräfte zwölf Menschen - neun Soldaten und drei Zivilisten.

In der Hauptstadt Bagdad selbst gab es bei der Explosion einer Autobombe einen Toten und zehn Verletzte, wie aus dem Innenministerium verlautete. Ebenfalls in der Hauptstadt wurden bei zwei verschiedenen Angriffen zwei Mitglieder der gegen al-Qaida vorgehenden sunnitischen Sahwa-Miliz sowie ein Soldat getötet.

amz/AFP

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