Angst vor neuem Terror USA zittern weiter vor al-Qaida

Die USA rechnen weiterhin mit massiven Anschlägen durch Osama Bin Ladens Terrororganisation al-Qaida. In den kommenden zwei Jahren seien Attentate mit biologischen, chemischen oder sogar atomaren Waffen wahrscheinlich, heißt es in einem Regierungsbericht.

New York - Für Qaida-Anschläge gebe es eine "hohe Wahrscheinlichkeit", heißt es in dem US-Regierungsbericht, der dem Weltsicherheitsrat vorgelegten wurde. Al-Qaida habe sich trotz des internationalen Anti-Terror-Kampfs ihre Schlagkraft erhalten. Der Organisation könnten deshalb in den USA zahlreiche Menschen zum Opfer fallen. "Das Qaida-Netzwerk bleibt in absehbarer Zukunft die unmittelbarste und ernsthafteste terroristische Bedrohung der Vereinigten Staaten", heißt es in dem Bericht an den Sicherheitsratsausschuss, der Sanktionen gegen al-Qaida überwacht.

Al-Qaida werde weiter auf "spektakuläre Anschläge" setzen, warnt das Dossier. Sie könne aber auch leicht zugängliche Ziele wie Banken, Einkaufszentren, Supermärkte, Unterhaltungs- und Freizeitangebote ins Visier nehmen. Bin Ladens Terrororganisation werde dabei "an ihren Bemühungen festhalten, biologische, chemische, radiologische und atomare Waffen zu erwerben und zu entwickeln". "Wir kommen zu dem Schluss, dass eine große Wahrscheinlichkeit besteht, dass al-Qaida in den kommenden zwei Jahren einen Anschlag mit einer solchen (CBRN) Waffe versuchen wird", warnen die Autoren.