Anschläge im Irak Attentäter greifen Kontrollpunkte und Polizeistation an - viele Tote

Bei drei Selbstmordanschlägen sind im Irak zahlreiche Menschen getötet oder verletzt worden. Ziel der Attentäter waren militärische Checkpoints und eine Polizeistation.


Bagdad - In der nordirakischen Stadt Baidschi starben den Behörden zufolge zehn Menschen, als ein Attentäter neben einer Polizeistation einen Tankwagen in die Luft jagte. 18 Menschen wurden verletzt, wie die Polizei mitteilte. Unter den Toten und Verwundeten seien Gefangene und Polizisten.

In der Nähe von Baidschi wurde am Morgen zudem ein irakisch-amerikanischer Kontrollpunkt angegriffen. Dabei wurden zwei irakische Soldaten getötet, drei weitere erlitten Verletzungen.

In Hilla südlich von Bagdad sprengte ein Attentäter sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug an einem Kontrollpunkt in der Nähe der Provinzverwaltung, dem Amtssitz des Gouverneurs, in die Luft, wie die Polizei mitteilte. Acht Menschen kamen ums Leben, 31 wurden verletzt. Die überwiegend von Schiiten bewohnte Stadt liegt 100 Kilometer südlich der Hauptstadt Bagdad.

phw/AP/Reuters

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