Anschläge in Bagdad und Mossul Terroristen reißen Dutzende Iraker in den Tod

Blutige Anschlagsserie im Irak: Bei mehreren Autobombenanschlägen sind in Bagdad und Mossul mindestens 46 Menschen getötet worden, mehr als 150 wurden verletzt.


Bagdad - Gewalt in Bagdad und Mossul: Bei vier Bombenanschlägen sind am Montag nach ersten Angaben 46 Menschen getötet worden. Behördenangaben zufolge kamen östlich von Mossul 30 Menschen ums Leben, als zwei in Lastwagen versteckte Bomben explodierten. 75 Menschen seien verletzt worden.

In der Hauptstadt Bagdad rissen zwei Autobomben 16 Menschen in den Tod, wie die Polizei mitteilte. 81 Menschen seien hier verletzt worden, die meisten der Opfer waren den Angaben zufolge Tagelöhner auf der Suche nach Arbeit.

Erst am Freitag waren bei mehreren Attentaten im Irak, die sich zum größten Teil gegen schiitische Gläubige richteten, mehr als 45 Menschen getötet und 300 weitere verletzt worden.

Beim schwersten Anschlag in Mossul wurden am Freitag 37 Menschen getötet und mehr als 270 Menschen verletzt. Dort hatte ein Selbstmordattentäter sein Auto in die Luft gesprengt, als Gläubige aus einer Moschee kamen. Die Moschee und mehrere Gebäude stürzten ein.

Die Gewalt im Irak hatte in den vergangenen 18 Monaten zwar deutlich abgenommen, nach Abzug der US-Kampftruppen aus den Städten im Juni verübten Extremisten aber wieder verstärkt Anschläge.

anr/dpa/AFP/AP



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