Anschläge vereitelt US-Behörden nehmen Terrorverdächtigen fest

Er soll Attentate auf Politiker, Soldaten und in Einkaufszentren geplant haben: US-Behörden haben einen 27-Jährigen wegen Terrorverdachts festgenommen. Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft.


Boston - Ein 27-Jähriger wurde laut US-Behörden in arabischen Terrorcamps ausgebildet und plante, in Einkaufszentren wahllos Menschen zu erschießen. Am Mittwoch wurde der Mann aus dem US-Staat Massachusetts in seiner Wohnung festgenommen.

Der Student soll außerdem Terroranschläge auf US-Truppen im Irak und gegen prominente Politiker der Bush-Regierung geplant haben. Der Mann aus Sudbury westlich von Boston arbeitete laut Behördenangaben daran, gemeinsam mit Gesinnungsgenossen "zu töten, zu entführen, zu verstümmeln und zu verletzen".

Die meisten Pläne seien jedoch vereitelt worden, weil es den Terrorverdächtigen nicht gelungen sei, automatische Waffen zu erwerben. Der Mann wurde den Angaben zufolge bereits im vergangenen Jahr unter dem Vorwurf festgenommen, über einen Qaida-Anhänger falsche Aussagen gemacht zu haben. Die Festnahme am Mittwoch hänge nicht mit dem Besuch von US-Präsident Barack Obama in Boston zusammen, teilten US-Behörden mit.

cte/AP/dpa

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