Anschlag in Nairobi Kenias Justiz klagt vier Somalier an

Mehr als 60 Menschen kamen vor sechs Wochen beim Anschlag auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi ums Leben. Jetzt wurde gegen vier Somalier Anklage erhoben. Sie sollen den Terroristen geholfen haben.

Überwachungsbild aus dem Einkaufszentrum: Anklage gegen vier Somalier
AP Photo/ Kenyan Defence forces via Citizen TV

Überwachungsbild aus dem Einkaufszentrum: Anklage gegen vier Somalier


Addis Abeba/Nairobi - Kenias Justiz klagt vier Somalier wegen des Attentats auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi an. Sie sollen die Extremisten bei der Erstürmung des Gebäudes unterstützt haben.

Zu dem mehrere Tage dauernden Anschlag am 21. September, bei dem Dutzende Menschen getötet wurden, hatte sich die radikalislamische Schabab-Miliz aus Somalia bekannt.

Die vier Männer beteuerten vor Gericht ihre Unschuld. Sie müssten im Gefängnis bleiben, da der Richter eine Kautionszahlung ablehnte, berichtete der Radiosender CapitalFM. Die Hauptverantwortlichen für den Anschlag waren kenianischen Sicherheitskräften zufolge bei der Stürmung von Westgate getötet worden.

Nach Angaben des Roten Kreuzes werden noch immer 20 Menschen vermisst. Sie werden unter Trümmern eines Gebäudeteils vermutet, der nach einem Brand eingestürzt war.

als/dpa/AFP

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