Anti-Terror-Kampf CIA erwägt gezielte Tötungen

Die USA wollen mutmaßliche Terroristen offenbar wieder in zielgerichteten Geheimaktionen umbringen. Die Politik gezielter Tötungen war in den siebziger Jahren aufgegeben worden, nachdem US-Attentate für Skandale gesorgt hatten.


Bill Clinton: Er genehmigte 1998 geheime Aktionen gegen al-Qaida
AP

Bill Clinton: Er genehmigte 1998 geheime Aktionen gegen al-Qaida

Washington - Der Geheimdienst CIA sieht offenbar keine rechtlichen Hindernisse mehr, die den Tötungen im Wege stehen könnten, berichtet die "Washington Post" am Sonntag. Der Geheimdienst berufe sich dabei auf geheime Papiere der Regierungen von US-Präsident George W. Bush und dessen Vorgänger Bill Clinton.

Nach den Attentaten in den USA am 11. September hat Bush eine Reihe von Untersuchungsergebnissen gebilligt, die sich mit Angriffen gegen den moslemischen Extremisten Osama Bin Laden und dessen Organisation al-Qaida befassen. Bushs Vorgänger Bill Clinton hatte 1998 verdeckte Einsätze gegen al-Qaida genehmigt. Die neue Untersuchungen gehen dem Blatt zufolge unter anderem der Frage nach, wie viele Verbündete Bin Ladens getötet werden könnten.



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