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30. April 2013, 13:14 Uhr

Attacke in Syrien

13 Menschen sterben bei Anschlag in Damaskus

Schon wieder hat ein Anschlag die syrische Hauptstadt erschüttert: Durch eine Autobombe wurden in Damaskus 13 Menschen getötet und rund 70 verletzt. Am Montag hatte es eine ähnliche Attacke auf Ministerpräsident Wael al-Halki gegeben.

Damaskus - Bei einem Bombenanschlag im Zentrum der syrischen Hauptstadt Damaskus kamen am Dienstag nach Angaben von Aktivisten 13 Menschen ums Leben. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana meldete mindestens 70 Verletzte bei dem Vorfall am Al-Mardsche-Platz.

Die der Opposition nahestehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, dass die Opferzahl vermutlich noch steigen werde. Demnach explodierte eine Autobombe am Hintereingang des früheren Sitzes des Innenministeriums.

"Eine terroristische Explosion hat im Viertel Mardsche Opfer und Schäden verursacht", meldete das Staatsfernsehen. Die Nachrichtenagentur AFP berichtete über Schüsse aus automatischen Waffen.

Erst am Montag war in Damaskus ein Autobombenanschlag auf Ministerpräsident Wael al-Halki verübt worden. Ein Leibwächter starb, der Regierungschef blieb jedoch unverletzt. Es war der erste Anschlag auf ein Mitglied der Staatsführung, seitdem im Juli vergangenen Jahres der Verteidigungsminister und sein Stellvertreter in Damaskus getötet worden waren.

jok/AFP

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