Autobombenanschlag Terroristen töten zwei irakische Generäle

Terroristen haben in den irakischen Städten Ramadi und Badschwa Autobombenanschläge verübt. Dabei starben zwei Generäle und drei weitere Menschen. In einem Schreiben bekannte sich der "Islamische Staat" zu der Tat.


Bei einem Autobombenanschlag in der irakischen Provinzhauptstadt Ramadi sind zwei Generäle getötet worden. Wie Polizei und der staatliche Fernsehsender al-Irakija berichten, handelt es sich bei den Opfern um den stellvertretenden Kommandeur für die Militäraktionen in der Provinz Anbar, General Abdel-Rahman Mahdi, und um den Brigadegeneral Sufin Abdel-Madschid. Nach Angaben des Militärs wurden außerdem mindestens zehn Menschen verletzt.

Als Täter wurden in den Berichten Kämpfer der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) genannt. Wenig später bekannte sich die Miliz in einem Schreiben, das sie im Internet unter Anhängern verbreitete, zu den Anschlägen. Drei weitere Menschen starben durch eine Autobombe, die ein Selbstmordattentäter an einem Kontrollpunkt der Polizei nahe der Stadt Badschwa zündete.

Die Terrormiliz hat große Teile der Provinz westlich von Bagdad unter ihrer Kontrolle. Die irakischen Regierungstruppen versuchen derzeit, die Hauptstadt der Provinz Anbar zurückzuerobern, können aber noch keine großen Erfolge verbuchen. Sie werden unterstützt von Polizeieinheiten, schiitischen und sunnitischen Milizen sowie durch US-Luftangriffe.

vek/Reuters/dpa



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