Basra Irakischer Panzer-Ausbruch angeblich gescheitert

Alliierte Streitkräfte sollen die Flucht oder die Offensive von 120 Panzern bei Basra gestoppt haben. Der Konvoi hatte die Stadt in Richtung Süden verlassen. Dann wurde der von amerikanischen und britischen Kriegsflugzeugen und der Artillerie unter heftigen Beschuss genommen.


Nach einem Bericht der BBC flogen britische und amerikanische Kampfflugzeuge über mehrere Stunden Einsätze gegen die Kolonne, die zuvor aus der von britischen Truppen umzingelten Stadt in Richtung auf die strategisch wichtige Halbinsel Fao ausgebrochen war. Der bis zu 1000 Mann starke irakische Konvoi war angeblich zudem unter schweren Artilleriebeschuss geraten.

Ein TV-Reporter, der sich bei den britischen Truppen um Basra aufhält, berichtete von einer anfänglichen Verwirrung unter den britischen Offizieren. Man habe die irakische Panzer-Aktion nicht recht einschätzen können. Unklarheit herrschte darüber, ob es sich um eine Offensive in Richtung Süden handelte oder um eine Flucht aus der von Briten umzingelten Stadt. Auch über eine "Selbstmordmission" gegen britische Truppen war spekuliert worden.

Ein britische Armeesprecher sagte: "Wenn sie flüchten, gehen sie in die falsche Richtung." Denn ausgerechnet im Süden der zweitgrößten irakischen Stadt sind die britischen Truppen am stärksten. Im Hauptquartier der US-Truppen in Katar hieß es, der aus schätzungsweise 70 bis 120 gepanzerten Fahrzeugen bestehende Konvoi sei zurückgedrängt und zerstört worden.

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