Berlin-Besuch Obama hält Rede vor dem Brandenburger Tor

Dieses Mal darf er vor dem Brandenburger Tor sprechen: US-Präsident Barack Obama wird vor dem Berliner Wahrzeichen bei seinem Deutschland-Besuch am 19. Juni eine Rede halten. Im Sommer 2008 musste er noch an die Siegessäule ausweichen.
Obama 2008 in Berlin: Jetzt spricht er vor dem Brandenburger Tor

Obama 2008 in Berlin: Jetzt spricht er vor dem Brandenburger Tor

Foto: ? Jim Young / Reuters/ REUTERS

Berlin/Washington - US-Präsident Barack Obama wird am 19. Juni eine Rede vor dem Brandenburger Tor halten. Wie das Weiße Haus am Mittwoch mitteilte, wird er vor dem Berliner Wahrzeichen über "die tiefen und dauerhaften Bindungen zwischen den USA und Deutschland" und die "vitale Bedeutung" des transatlantischen Verhältnisses sprechen.

Damit tritt Obama in die Fußstapfen seiner Vorgänger John F. Kennedy und Ronald Reagan. Diese waren noch zu Zeiten des Kalten Krieges vor dem Brandenburger Tor aufgetreten.

Die Ankündigung von Obamas Rede vor dem Berliner Wahrzeichen kommt überraschend. Bisher waren Beobachter davon ausgegangen, dass er an anderer Stelle in Berlin eine Ansprache halten werde.

Obama wird am 18. und 19. Juni zu politischen Gesprächen in der deutschen Hauptstadt erwartet. Es ist Obamas erster Berlin-Besuch, seit er 2008 zum US-Präsidenten gewählt wurde. Zuvor hatte er während des US-Wahlkampfs in der Bundeshauptstadt Station gemacht und eine Rede vor der Siegessäule gehalten. Einen Auftritt Obamas vor dem Brandenburger Tor hatte Bundeskanzlerin Merkel damals noch verhindert.

Die Visite des US-Präsidenten findet nach dem G-8-Gipfel in Nordirland statt, der am 17. und 18. Juni abgehalten wird. Eine Woche nach Obamas Deutschland-Reise jährt sich John F. Kennedys berühmte Ansprache ("Ich bin ein Berliner") zum 50. Mal.

heb/AFP
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