US-Demokraten Sanders entlässt Hunderte Wahlkampfhelfer

Gerade erst hat Bernie Sanders weitere US-Bundesstaaten an seine Parteirivalin Hillary Clinton verloren. Nun kündigt er an, Hunderte Mitarbeiter zu entlassen. Der Wahlkampf soll aber weitergehen.

Bernie Sanders
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Der demokratische US-Präsidentschaftsbewerber Bernie Sanders hat die Entlassung von Hunderten Wahlkampfhelfern angekündigt. Er wolle sich ganz auf die Vorwahl in Kalifornien Anfang Juni konzentrieren, zitiert ihn die "New York Times". Daher benötige er in den anderen Bundesstaaten keine Mitarbeiter mehr.

Sanders liegt im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur klar hinter seiner Rivalin Hillary Clinton. Einen Rückzug vom Wahlkampf schloss er nun allerdings erneut aus. "Wir wollen so viele Delegierte wie möglich gewinnen", sagte er der Zeitung.

Wie viele Menschen genau entlassen werden sollen, gab Sanders demnach nicht bekannt. Er sagte lediglich, es würden "Hunderte Mitarbeiter" betroffen sein. "Wir hatten einen sehr großen Mitarbeiterstab, weil es um 50 Bundesstaaten ging; 40 dieser Staaten liegen nun hinter uns." Sollte seine Kampagne jedoch erfolgreich sein, werde jede einzelne Person wieder eingestellt.

Bis zum Nominierungs-Parteitag der Demokraten im Sommer stehen noch etwa ein Dutzend Abstimmungen an, darunter im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien. Doch Clinton ist die Nominierung für die Präsidentenwahl im November nach ihren jüngsten Vorwahl-Siegen kaum noch zu nehmen.

Im Video: Hillary Clintons Auftritt an der US-Ostküste

Ergebnisse der US-Vorwahlen

aar/Reuters



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