Bilder des Krieges Sieben Tage Raketenregen und Leid

Über eine Woche ist vergangen, seit die ersten Bomben auf den Irak niederprasselten. Der Vorstoß der Alliierten auf Badgad stockt, das Leid in vielen Städten wächst. Nach der Landung der US-Truppen im Norden wird wohl bald an einer zweiten Front gekämpft. SPIEGEL ONLINE zeigt in Bildern zentrale Momente der ersten sieben Kriegstage.


Vollzugsmeldung im Hockeystadion: Sportfans in Atlanta sehen die Übertragung der Rede von US-Präsident George Bush, in der er den Beginn der Militäraktion gegen den Irak verkündet. Trügerische Alltagsruhe: Unter den wachsamen Augen Saddam Husseins nehmen irakische Verkehrspolizisten ihre Arbeit auf. Nach dem US-Angriff vom Morgen kehrte das Leben in Bagdad langsam wieder zurück. Empörung und Trauer weltweit: In vielen Ländern der Welt - hier in Indonesien - versammeln sich Menschen spontan, um gegen den Krieg zu protestieren. Zu ersten größeren Anti-Kriegs-Demos in den USA kommt es in San Francisco und New York, in Washington belagern Kriegsgegner das Haus des Verteidigungsministers Donald Rumsfeld
Zentrales Ziel der Bomben und Raketen: Mit Beginn der Dunkelheit heulen in Badgad Nacht für Nacht die Luftschutz-Sirenen, die Alliierten zerstören Regierungsgebäude, greifen Fernsehsender an - und treffen nach irakischen Angaben wiederholt auch Wohnhäuser Die zähe Schlacht um Umm Kasr: Nachdem US-Verteidungsminister Rumsfeld am Freitag verkündet hatten, die südirakische Hafenstadt sei eingenommen, flammen am Wochenende wieder Kämpfe auf. Britische Panzer rollen auf die Nester des Widerstandes vor Manöver an der Propagandafront: Mitglieder der regierenden Baath-Partei zeigen Journalisten ein zerstörtes Gebäude in Bagdad. Angeblich soll es sich dabei um ein Waisenheim handeln - wie so oft lassen sich die Angaben kaum nachprüfen
Opfer des US-Vormarsches: In der Nähe von Basra sitzt ein verwundeter Mann mit blutverklebter Kleidung. Erste Meldungen, in der schiitisch dominierten Stadt habe ein großer Volksaustand gegen das Hussein-Regime begonnen, erwiesen sich als Wunschdenken der Alliierten Mühsamer Vorstoß des Massenheeres: US-Marines gehen bei Umm Kasr in Deckung, um irakischem Feuer auszuweichen. Noch immer gibt es in der Hafenstadt Widerstandsnester, die Alliierten werfen den Irakern Guerilla-Taktik vor "Dies ist der Beginn der Nord-Front", kommentierte ein US-Offizier die Landung auf dem Flughafen Harir, 75 Kilometer nördlich der kurdischen Stadt Arbil, eine Woche nach Kriegsbeginn

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