Bombendrohung Russischer Regierungssitz evakuiert

Trotz einer Bombendrohung im russischen Regierungssitz hat Ministerpräsident Michail Kassjanow eine Sitzung in dem Gebäude erst einmal unbeirrt fortgesetzt.


Das Weiße Haus in Moskau
DPA

Das Weiße Haus in Moskau

Moskau - In der russischen Hauptstadt ist der Sitz der russischen Regierung wegen einer Bombendrohung evakuiert worden. Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete, um 10.06 Uhr (MESZ) habe ein Unbekannter telefonisch eine Bombenwarnung gegeben.

Als die Bombendrohung einging, tagte gerade das russische Kabinett. "Da die Explosion angeblich erst um 15 Uhr (Ortszeit, 13 Uhr MESZ) erfolgen sollte", scherzte der russische Ministerpräsident Kassjanow, "bleibt noch genügend Zeit, um alle Fragen auf der Tagesordnung zu bearbeiten".

Die Sitzung wurde dennoch 75 Minuten vor dem angedrohten Zeitpunkt der Explosion beendet. Bei einer Durchsuchung des Weißen Hauses wurde kein Sprengsatz entdeckt.

Inzwischen seien die Sicherheitsmaßnahmen wieder aufgehoben worden und die Mitarbeiter wieder an ihre Plätze zurückgekehrt, hieß es.



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