Botschaften in Rom Verdächtige Pakete alarmieren italienische Polizei

In Rom ist am Morgen nach Angaben der italienischen Polizei erneut eine Paketbombe gefunden worden: In der griechischen Botschaft konnte ein Sprengsatz entschärft werden. Verdächtige Sendungen in mehreren anderen Vertretungen erwiesen sich als falscher Alarm.


Rom - Bombenalarm in der italienischen Hauptstadt: Nach Polizeiangaben sind erneut verdächtige Pakete in ausländischen Botschaften in Rom entdeckt worden. Ein Mitarbeiter der griechischen Botschaft habe eine Sendung mit einer Bombe geöffnet, die nur durch Zufall nicht explodiert sei, berichtete die italienische Zeitung "La Repubblica". Experten der Polizei seien dabei, den Sprengsatz zu entschärfen.

Die Sendung sei bereits am Freitag geliefert worden, wird der griechische Botschafter zitiert. Wegen der Feiertage habe aber niemand das Päckchen geöffnet. Der Botschafter lobte den Einsatz der Polizei.

Weitere verdächtige Sendungen in den Botschaften von Dänemark, Marokko, Monaco, der Ukraine und Venezuela erwiesen sich nach Angaben der Polizei als falscher Alarm, berichtete die Zeitung "La Repubblica".

Am Donnerstag war in der chilenischen Botschaft in Rom eine Paketbombe explodiert, ebenso in der Schweizer Vertretung. In beiden Fällen wurde der jeweilige Mitarbeiter, der für das Öffnen der Pakete zuständig war, schwer verletzt. Eine italienische Anarchistengruppe hatte sich zu den Anschlägen bekannt. Die nun gefundene Briefbombe in der griechischen Botschaft soll den beiden explodierten Sprengsätzen ähneln.

jul/ore/dpa/Reuters



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