Bürgerkrieg in Syrien Entführte Blauhelmsoldaten sind wieder frei

Nach fünf Tagen Gefangenschaft sind die auf den Golan-Höhen entführten Uno-Soldaten wieder frei. Die vier Philippiner sind unverletzt, doch der Außenminister des Landes fordert den Rückzug. Es ist schon das zweite Mal in kurzer Zeit, dass Rebellen Soldaten seines Landes entführt haben.

Uno-Posten in Golan: Die Rebellen haben vier entführte Uno-Soldaten freigelassen
AFP

Uno-Posten in Golan: Die Rebellen haben vier entführte Uno-Soldaten freigelassen


Dschamla - Die vier am Dienstag in den Golan-Höhen entführten Uno-Soldaten sind wieder frei. Die philippinischen Blauhelme seien unverletzt, würden aber derzeit in Israel ärztlich untersucht, sagte ein Brigadegeneral nach der Freilassung.

Der Außenminister der Philippinen, Albert del Rosario, forderte den Rückzug der Truppen seines Landes aus der Friedenssicherungsmission der Uno. Insgesamt hat die Uno dort 1000 Soldaten stationiert, um den Frieden in der zwischen Syrien und Israel umstrittenen Region zu sichern. Kroatien hat seine Soldaten kürzlich zurückgezogen.

Zu der Entführung hatten sich die Jarmuk-Märtyrerbrigaden bekannt. Es war bereits ihre zweite Entführung philippinischer Blauhelme in Syrien in kurzer Zeit: Die aus palästinensischen Flüchtlingen bestehende Gruppe hatte bereits im März 21 philippinische Blauhelme als Geiseln genommen, diese aber nach einigen Tagen unversehrt wieder freigelassen.

ade/AP/Reuters



insgesamt 7 Beiträge
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original-native 12.05.2013
1. Interessant
Dass die von Rebellen (in Wahrheit Terroristen) entführten Blauhelme nur so beiläufig erwähnt werden, der Anschlag in der Türkei aber ständig an die große Glocke Gehängt werden muss und vor allem der syrischen Regierung in die Schuhe geschoben werden muss? ---> einseitige Berichterstattung Nennt man das glaube ich oder?
juri-gagarin 12.05.2013
2. man stelle
sich vor der böse Assad würde. wiederholt Blauhelme entführen...... Dann könnte man sich das gefakte Chemie Theater , die angeblichen massacker und Anschläge sparen. Allein die syrische Regierung wird diesen Fehler genauso wie die anderen zum Glück nicht begehen. Leider wird der Welt ein Grund vorgegaukelt werden , sei er noch so abstrus.
dadasa 13.05.2013
3. Ein Wunder,
dass das nicht auch noch Assad angehängt wird!
derbecherderweissheit 13.05.2013
4. Ja warum
Hat man sie denn nun entführt? Wieviel Geld haben die Terroristen dafür bekommen? Und warum können 1000 Soldaten eigentlich nicht auf sich selbst aufpassen..laufen die etwa unbewaffnet herum
radostinsommerwald 13.05.2013
5.
Kroatien ist in diese Konflikt anscheinend involviert wie kaum ein anderes europäisches Land: Liefert einen Großteil der Waffen, und lässt auf dem Golan Israelis und Dschihadisten freie Bahn. Für die ist der Bosnienkrieg wohl nie vorbei. Warum bauen die nicht Altenheime für Dschihadis aD an ihrer schönen Küste? Gibt auch Geld.
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