Hilfe für Minenopfer Bundeswehr schickt Ärzte in den Irak

Die Bundeswehr entsendet Ärzte in den Nordirak. Vor allem Minenopfer sollen Hilfe bekommen. Schwere Fälle könnten in deutsche Krankenhäuser gebracht werden.


Berlin - Ein Ärzteteam der Bundeswehr wird sich an der Versorgung Schwerverletzter im Nordirak beteiligen. Das kündigte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen bei einem Besuch im bayerischen Hammelburg an, wo kurdische Peschmerga-Soldaten für den Kampf gegen den IS an der Panzerabwehrwaffe "Milan" ausgebildet werden.

Die Mediziner sollten ausloten, wie die Bundeswehr vor Ort helfen kann. "(Wir) sind aber durchaus auch bereit, einige hoch komplizierte Fälle hierher zurück nach Deutschland zu bringen, in die Bundeswehrkrankenhäuser."

Die Bundeswehr will vor allem Minenopfern helfen. Von der Leyen wies darauf hin, dass der IS Siedlungsgebiete vermint, um zu verhindern, dass Flüchtlinge dorthin zurückkehren. 70 Prozent der verwundeten kurdischen Soldaten seien durch Minen verletzt worden. Deswegen sollen auch zusätzliche Minensuchgeräte der Bundeswehr in den Irak geliefert werden.

isa/dpa

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