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04. Januar 2016, 20:55 Uhr

Bundeswehr

Soldaten und "Tornados" starten zum Syrien-Einsatz

Sie sind Teil des deutschen Beitrags im Kampf gegen die IS-Terroristen in Syrien: Die Bundeswehr hat über 100 Soldaten zum Nato-Stützpunkt im türkischen Incirlik entsandt. Am Dienstag sollen die nächsten "Tornado"-Jets starten.

Mehr als 100 Soldaten der Luftwaffe sind zu ihrem Syrien-Einsatz gestartet. In einem Airbus flogen sie von Hamburg aus Richtung Nato-Stützpunkt Incirlik in der Türkei, wo sie nach Bundeswehr-Angaben am Nachmittag eintrafen.

Am Dienstag folgen dann vier "Tornado"-Aufklärungsjets in die Türkei: Zwei vom Luftwaffenstandort Büchel in der Eifel und zwei vom Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein. Von Mitte Januar an sollen nach Beschluss des Bundestags insgesamt sechs "Tornados" zu Aufklärungsflügen nach Syrien abheben. Sie sind Teil des deutschen Beitrags zum internationalen Militäreinsatz im Kampf gegen die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS).

Am Montag machten sich Piloten, Techniker und Bodenpersonal auf den Weg, wie ein Bundeswehr-Sprecher sagte. Auch Fachleute, die das Bildmaterial der geplanten Aufklärungsflüge auswerten sollen, gehörten zum Team. Der größte Teil der Soldaten komme aus Jagel, weitere aus Büchel sowie vom Zentrum Luftoperationen am Standort Kalkar/Uedem in Nordrhein-Westfalen.

Das deutsche Einsatzkontingent ist nach Angaben der Bundeswehr mittlerweile auf 194 Männer und Frauen angewachsen. Mitte Dezember war bereits ein Team mit zwei "Tornados" als Vorkommando nach Incirlik gestartet. Es habe mit einer Reihe von Flügen zur Orientierung, Einweisung und Luftbetankung den Einsatz vorbereitet. Jene Maschinen werden voraussichtlich in der zweiten Januarwoche durch andere "Tornados" aus Deutschland mit Aufklärungstechnik ersetzt.

kev/dpa

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