Bush "Amerikaner lassen sich nicht aus dem Irak vertreiben"


Washington - Angesichts der anhaltenden Angriffe auf US-Soldaten im Irak hat Präsident George W. Bush den "Friedensfeinden" den Kampf angesagt. Die USA ließen sich trotz der jüngsten Anschläge nicht aus dem Irak vertreiben. "Es wird keine Rückkehr zur Tyrannei im Irak geben", sagte Bush. Diejenigen Kräfte, die Ordnung und Stabilität in dem Land bedrohen wollten, würden genau wie das frühere Regime dem sicheren Untergang entgegengehen, sagte Bush in einer Rede zum 30. Jahrestag der Umstellung der US-Streitkräfte auf eine reine Berufsarmee.

In Umfragen hatte die amerikanische Öffentlichkeit auf die Berichte aus dem Irak mit wachsender Skepsis begegnet. Der Anteil derjenigen, die eine Verschlechterung der Lage erkennen, verdreifachte sich jüngsten Befragungen zufolge seit Mai auf 42 Prozent. Seit die USA am 1. Mai die Kampfhandlungen für beendet erklärten, sind im Irak über 60 Soldaten ums Leben gekommen.



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