Bush-Telefonate Verbündete bestätigen Unterstützung

US-Präsident George W. Bush hat sich am Jahrestag des Sturzes von Saddam Hussein die Unterstützung der Verbündeten im Irak bestätigen lassen. Die Staats- und Regierungschefs von Italien, Polen und El Salvador haben ihre Zusagen für eine Unterstützung der USA im Irak erneuert.

Washington - "Alle vier haben ihre Verpflichtung gegenüber dem irakischen Volk und für einen freien und demokratischen Irak sowie die Niederschlagung extremistischer,in der Minderheit befindlicher Elemente bekräftigt", sagte Bushs Sprecher Scott McClellan.

Die US-geführten Besatzungstruppen kämpfen derzeit im Irak mit einem Aufstand sunnitischer und schiitischer Rebellen, der weite Teile des Zentrums und des Südens des Landes erfasst hat.

Bush telefonierte den Angaben zufolge mit dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi, dem polnischen Präsidenten Aleksander Kwasniewski und dem Präsidenten von El Salvador, Francisco Flores. Alle drei Länder haben Truppen im Irak stationiert.

Einer am Freitag veröffentlichten Umfrage zufolge missbilligt eine knappe Mehrheit der befragten US-Bürger Bushs Vorgehen im Irak. 57 Prozent sind überzeugt, dass der Krieg den Tod von US-Soldaten und die hohen Kosten nicht wert ist.

Der Präsident stellt sich im November zur Wiederwahl. Bush verbringt die Ostertage auf seinem Besitz in der Nähe von Crawford im US-Bundesstaat Texas und hat sich dort per Videoverbindung von Sicherheitskräften, Armee und dem US-Zivilverwalter im Irak, Paul Bremer über die Kämpfe gegen Aufständische im Irak informieren lassen.

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