Bush und Blair Positive Bilanz des Afghanistan-Krieges

Washington - US-Präsident George Bush und der britische Premierminister Tony Blair haben am Mittwoch in Washington eine positive Zwischenbilanz des Krieges gegen den Terrorismus gezogen. Beide unterstrichen im Weißen Haus ihre Entschlossenheit, den Kampf zu Ende zu führen.

Blair vertrat die Auffassung, dass die internationale Anti-Terror-Koalition stärker denn je sei. Zusagen und Entschlossenheit der Europäer seien echt und absolut, versicherte der Premier, der mit einer Concorde zu dem Kurzbesuch in die USA gereist war und noch am Donnerstag wieder seinen Amtsgeschäften in London nachgehen will.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die militärische Strategie in Afghanistan, die Hilfsmaßnahmen für die Zivilbevölkerung und die politische Zukunft des Landes nach einer Entmachtung der Taliban. Der Premier war der zweite europäische Spitzenpolitiker innerhalb von zwei Tagen, den Bush traf. Am Dienstag war der französische Staatschef Jacques Chirac im Weißen Haus zu Gast gewesen. An diesem Donnerstag trifft Bush seinen brasilianischen Amtskollegen Fernando Henrique Cardoso. Am Abend will er sich außerdem mit einer Rede über den Zivilschutz an die US-Bevölkerung wenden.

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