Bush zum Militäreinsatz "Bis zur Ausrottung"

Von der weltweit zunehmenden Kritik an der Militäraktion in Afghanistan lässt sich US-Präsident Bush nicht beirren. Der Kampf gegen das Böse, verkündete er, werde unerbittlich fortgeführt.

Washington - George W. Bush sagte wörtlich, der Kampf gegen den Terror werde "bis zur Ausrottung" fortgesetzt. In einer per Satellit übertragenen Ansprache an eine internationale Anti-Terror-Konferenz in der polnischen Hauptstadt Warschau rief Bush die Staatengemeinschaft in der Welt zugleich auf, an der Seite der USA gegen das "Böse" zu streiten.

Der Präsident unterstrich, die USA würden nicht nachgeben, bis die für die Anschläge vom 11. September Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen seien. "Wir werden nicht ruhen, bis die Urheber und Unterstützer des globalen Terrorismus gefunden, gestoppt und besiegt worden sind", sagte Bush. In diesem Kampf könne kein Staat neutral sein. Der Kampf gegen den Terrorismus sei eine internationale Aufgabe. Die Terroristen versuchten, sich nukleare, chemische und biologische Waffen anzueignen und seien eine weltweite Bedrohung.

Bushs Rede war die erste von drei Ansprachen an die amerikanische und internationale Öffentlichkeit, die der Präsident für diese Woche geplant hat. Nach Angaben von Beobachtern ist diese Serie Teil einer neuen Offensive der US-Regierung, um ein Abbröckeln der Anti-Terror-Koalition zu verhindern.

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