Scheidender US-Verteidigungsminister Hagel besucht den Irak

Bald ist seine Amtszeit vorbei, doch US-Verteidigungsminister Chuck Hagel ist noch einmal in den Irak gereist. Mit Regierung und Kommandeuren vor Ort will er über den Kampf gegen den "Islamischen Staat" beraten.

US-Verteidigungsminister Hagel (l.): "Es ist schwierig"
REUTERS

US-Verteidigungsminister Hagel (l.): "Es ist schwierig"


Washington - Der scheidende US-Verteidigungsminister Chuck Hagel hat dem Irak einen Besuch abgestattet. In der Hauptstadt Bagdad will er sich mit der irakischen Regierung austauschen. Zudem trifft er sich mit den Kommandeuren der US-Streitkräfte, um über die Strategie im Kampf gegen den "Islamischen Staat" (IS) zu beraten.

Hagel ist der erste US-Verteidigungsminister, der den Irak besucht, seit Leon Panetta, der 2011 das Ende der US-Mission in dem Land markierte. Mittlerweile verstärken die USA ihre Präsenz im Irak wieder, um den IS zu bekämpfen.

"Das ist ein langfristiges Unterfangen. Es ist schwierig. Es wird Rückschläge geben. Es wird Siege geben", sagte Hagel vor seinem Besuch im Land. Zusammen mit Verbündeten versuchen die USA mit Luftangriffen den Vormarsch der Islamisten im Irak und in Syrien zu stoppen.

Für Hagel wird es wohl die letzte Reise sein - er hatte jüngst seinen Rücktritt bekannt gegeben. Ihm soll der frühere Pentagon-Vizechef Ashton Carter nachfolgen

bka/AP/Reuters



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Prinz Eugen 09.12.2014
1. Der Kampf der VSA gegen Isis erinnert sehr an Vietnam
Als die VS-Amerikaner Anno 1954 den Süden Vietnams von den Welschen übernommen hatten, versuchten sie mit viel Geld und umfangreichen Waffenlieferungen ihre dortigen Handpuppen an der Macht zu halten und als dies nichts half, schickten sie Militärberaten, die dann immer mehr zum Kampf herangezogen wurden, und zu guter Letzt reguläre Truppen. Dieses unsinnige Verfahren scheinen die VSA nun im Zweistromland gegen die mohammedanischen Glaubenseiferer von Isis zu wiederholen, wobei freilich ihre Luftwaffe sofort gegen Isis in Marsch gesetzt wurde. Beim lieben Öl verstehen die VSA nun einmal keinen Spaß. Isis wiederum hat den Nachteil weder über eine gesicherte Basis zu verfügen noch die Deckung durch einen Regenwald zu genießen und könnte daher wohl auch geschlagen werden, sofern die VSA genügend Truppen schicken und die nötige Geduld aufbringen sollten. Wenn nicht, so würden die Eiferer von Isis zu Auserwählten der mohammedanischen Gottheit und könnten das Morgenland durchaus erobern. Im Übrigen bin ich dafür, daß der Euro zerstört werden muß!
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