Clotilde Reiss Gefangene des Regimes

Schon als Kind konnte sie Persisch, die Magisterarbeit schrieb sie über iranische Schulbücher - jetzt steht die Französin Clotilde Reiss in Teheran plötzlich im Zentrum des Schauprozesses gegen Oppositionelle. Die 24-Jährige wird zum Spielball für das Regime. Was sich die EU nicht gefallen lassen will.

Von , Jerusalem


Der Flieger aus Teheran landete am 2. Juli in den frühen Morgenstunden. Übernächtigte Passagiere passierten die libanesische Passkontrolle am Flughafen von Beirut, sammelten ihr Gepäck ein, wurden am Ausgang von Freunden und Verwandten begrüßt.

Irgendwann waren die letzten durch, doch von Clotilde Reiss keine Spur.

Die 23-Jährige Französin hatte nach fünf Monaten in Iran ihren Job als Französisch-Lehrerin aufgegeben. Mit Sack und Pack wollte sie auf dem Heimweg nach Paris einen Zwischenstopp in Beirut einlegen, alte Freunde besuchen. Doch die Mutter einer Freundin, die sich erboten hatte, sie mit dem Auto abzuholen, wartete vergeblich.

Am nächsten Morgen aufgeregte Telefonate: Wo ist Clotilde? Maxime Souville, ein Freund, der die junge Politikwissenschaftlerin noch aus Paris kennt und bei dem sie in Beirut wohnen sollte, fand heraus: Ihr Name stand nicht auf der Passagierliste des Flugs Teheran-Beirut. Das französische Konsulat im Libanon schaltete sich ein. Am Abend stand fest, dass Reiss in der Nacht zuvor auf dem Teheraner Flughafen verhaftet worden war.

Seit diesem Samstag kennt die gesamte Welt Clotilde Reiss: Die Französin sprach vor dem Revolutionsgericht in Teheran ein angebliches Geständnis in die Mikrofone.. Reiss ist eine der bislang etwa 150 Männer und Frauen, denen in Iran ein Schauprozess gemacht wird, wegen der Verwicklung in Demonstrationen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl. Reiss wird die Gefährdung der nationalen Sicherheit, das Sammeln von Informationen und das Anstacheln von Krawallmachern zur Last gelegt.

Sollten die Richter sie für schuldig befinden, droht Reiss eine monate-, vielleicht jahrelange Gefängnisstrafe.

Das Geständnis, das die junge Französin den staatlichen iranischen Medien zufolge vor Gericht abgegeben haben soll, verdient den Namen nicht. Reiss soll zugegeben haben, an Protesten gegen die mutmaßlich gefälschte Wiederwahl Mahmud Ahmadinedschads teilgenommen zu haben. Sie habe Bilder und kurze Berichte von den Demonstrationen an Freunde gemailt, soll sie gestanden haben. Freunde und Familie seien beunruhigt gewesen, "ich schickte ihnen E-Mails, um ihnen zu sagen, dass die Versammlungen friedlich sind" - so zitieren die iranischen Medien Reiss. Sie habe sich entschuldigt und um Gnade gebeten.

Republik Iran
Land
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Die Islamische Republik Iran ist mit einer Fläche von rund 1,7 Millionen Quadratkilometern fünfmal so groß wie Deutschland. Das Land besitzt nach Russland die zweitgrößten Erdgasreserven der Welt, beim Erdöl steht Iran auf Platz drei und ist derzeit nach Saudi-Arabien der größte Produzent innerhalb der Opec.
Politik
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Seit der Islamischen Revolution von 1979 haben der Revolutionsführer, aktuell Ajatollah Ali Khamenei (Bild), und der Wächterrat die größte Macht im Staat. Der Wächterrat kontrolliert die Kandidaten für Wahlen. Der Regierungschef ist der gewählte Präsident - seit August 2013 Hassan Rohani.
Leute
Corbis
Iran hat rund 75 Millionen Einwohner. Auf dem Uno-Index menschlicher Entwicklung (HDI) für 179 Staaten belegt Iran Platz 76 (Deutschland ist auf Platz fünf). Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 73 Jahren (zum Vergleich: Die Lebenserwartung in Deutschland liegt bei 80 Jahren).
Wirtschaft
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Die Wirtschaftsleistung pro Kopf betrug 2013 laut einer Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) rund 4750 Dollar. Nach der minimalen Lockerung der internationalen Wirtschaftssanktionen keimt im Land derzeit Hoffnung auf eine wirtschaftliche Erholung. 2013 schrumpfte die Wirtschaft noch um schätzungsweise 1,7 Prozent nach mehr als fünf Prozent 2012. Neben der Arbeitslosenquote, die offiziell bei rund 13 Prozent, inoffiziellen Schätzungen zufolge aber wohl weit höher liegt, ist die Inflation nach wie vor eines der größten wirtschaftlichen Probleme. 2013 lag sie bei 35 Prozent, für 2014 rechnet der IWF mit 23 Prozent. Im Jahr 2013 machte Teherans Verteidigungsbudget laut IISS rund vier Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung aus (Deutschland: 1,2 Prozent).
Menschenrechte
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Nach China ist Iran das Land, in dem die meisten Todesurteile vollstreckt werden. Laut Amnesty International wurden 2013 mindestens 369 Menschen hingerichtet. Dem International Centre for Prison Studies zufolge saßen 2012 pro 100.000 Einwohner 284 Menschen im Gefängnis (in Deutschland sind es 79). Korruption ist in Iran weit verbreitet. Auf dem weltweiten Index von Transparency International nimmt Iran 2013 bei 177 beobachteten Staaten den 144. Rang ein (Deutschland: 12).

Dass das Regime versucht, aus der Beteiligung an Protesten mit Hunderttausenden Teilnehmern einen Vorwurf gegen Reiss zu konstruieren, nennen ihre Freunde "absurd". "Das Land hat Kopf gestanden," sagt Maxime Souville in Beirut, und angesichts dessen gehe doch jeder interessierte Iraner vor die Tür, um nachzusehen, was los sei. Clotildes Vater Rémi Reiss sagte der französischen Nachrichtenagentur AFP, seine Tochter sei unschuldig. "Sie hat sich nichts vorzuwerfen, und man kann ihr nichts vorwerfen." Clotildes Motivation sei die Kunst, die Kultur, sie habe Iran noch besser kennen lernen wollen.

Tatsächlich ist Reiss schon seit Kindertagen mit der Kultur des Landes vertraut. Die iranische Kinderfrau der Familie zog sie in Paris auf, brachte ihr schon im Kleinkindalter persisch bei. Nach dem Abitur studierte Reiss in Lille Politikwissenschaften und erhielt als exzellente Studentin jedes Jahr Auszeichnungen. Das berichtete der Dekan ihres Studiengangs.

Chronik
Aufstieg von Mohammed Resa
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Im Zweiten Weltkrieg gilt der monarchische Staat Iran als Freund der Achsenmächte. Britische und sowjetische Truppen besetzen daher 1941 das Land. Resa Schah muss abdanken. Die Alliierten inthronisieren seinen Sohn Mohammed Resa . Wegen seiner proamerikanischen Reformpolitik gerät der Schah erstmals 1963 in die Kritik von Ajatollah Ruhollah Chomeini, einem damals hochrangigen religiösen Führer, den die Regierung ein Jahr später in die Türkei abschiebt. Chomeini geht schließlich in den Irak. Dort bleibt er 13 Jahre und entwickelt er das Staatsmodell des islamischen Staates. Mit seiner repressiven Politik und seinem dekadenten Herrschaftsstil bringt der Schah eine wachsende Opposition aus sehr unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Schichten gegen sich auf.
Ajatollah Chomeini und die islamische Revolution
Getty Images
1978 mobilisieren Liberale und Konservative, Säkulare und Religiöse, Linke und Rechte Massenproteste gegen den Schah. Zur Leitfigur des Protests wird Ajatollah Chomeini. Den landesweiten Streiks und Massendemonstrationen in Teheran schließen sich Hunderttausende an. Armee und Polizei gehen teilweise brutal gegen die Demonstranten vor. Dennoch enden die Proteste mit dem Sturz des Schahs am 16. Januar 1979. Nach Chomeinis Rückkehr aus dem Exil in Frankreich, wohin er 1978 gedrängt worden war, spricht sich die Bevölkerung in einem Referendum für die Islamische Republik aus, deren oberster Führer der Großajatollah selbst wird.

Die Außenpolitik Chomeinis wendet sich vor allem gegen die USA und Israel. Am 4. November 1979 besetzen islamische Kräfte die amerikanische Botschaft und nehmen mehr als 50 Geiseln, die erst nach 444 Tagen wieder freikommen. Chomeini billigt die Aktion. Die Beziehungen zu den USA erreichen ihren Tiefpunkt. Unterstützt von den USA überfällt der Nachbarstaat Irak am 22. September 1980 Iran. In dem folgenden acht Jahre langen Krieg zwischen den beiden Ländern sterben etwa eine Million Menschen.
Phase der Islamisierung
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Im Laufe des Kriegs treibt die Regierung die Islamisierung des Landes voran. Für Frauen gilt eine strenge Kleiderordnung, in öffentlichen Verkehrsmitteln die Geschlechtertrennung. Chomeini lässt linksgerichtete politische Häftlinge ermorden, vor allem Anhänger der Volksmudschahidin, die noch während der Revolution auf Seiten Chomeinis standen.

1989 stirbt der religiöse Führer. Der Expertenrat, ein Gremium aus höchsten religiösen Sachverständigen, ernennt Ajatollah Ali Chamenei zum Nachfolger. In den Folgejahren hat Iran stark unter zunehmender Korruption zu leiden. Die Liberalisierung der Wirtschaft bleibt weitgehend wirkungslos. Bereits 1995 verhängen die USA erste wirtschaftliche Sanktionen, weil Iran nach US-Auffassung den internationalen Terrorismus unterstützt.
Vom Reformer Chatami zum Hardliner Ahmadinedschad
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Der als liberaler Geistlicher geltende Mohammed Chatami gewinnt 1997 die Präsidentschaftswahl. Seine innenpolitischen Reformbemühungen geraten allerdings ins Stocken, da er versucht, zu viele politische Lager zusammenzubringen, und die nach wie vor einflussreichen konservativen Hardliner erheblichen Widerstand leisten. Im Juni 2005 erobert der frühere Bürgermeister Teherans und konservative Hardliner Mahmud Ahmadinedschad das Amt des Präsidenten. Außenpolitisch sorgt er vor allem durch Vorantreiben eines Atomprogramms und harsche verbale Angriffe gegen Israel für Ärger. Infolge seiner Wiederwahl als Präsident im Sommer 2009 kam es wegen Unregelmäßigkeiten zu wochenlangen Massenprotesten, die teils brutal niedergeschlagen wurden. Zahlreiche Demonstranten wurden getötet, Hunderte Menschen verhaftet.
Entspannung gegenüber dem Westen
Bei der neuerlichen Präsidentenwahl im Sommer 2013 durfte Ahmadinedschad nach zwei Amtszeiten nicht erneut antreten. Es siegte der als gemäßigt geltende Kandidat Hassan Rohani, der seitdem mildere Töne nach außen anstimmt. Der Westen und Iran einigen sich im November auf einen "Gemeinsamen Aktionsplan" im Streit um das iranische Atomprogramm.

Reiss schrieb ihre Magisterarbeit über das iranische Bildungssystem und Schulbücher seit der Revolution 1979. Sie reiste mehrfach durchs Land, bevor sie zu Jahresanfang einen Posten als Französisch-Dozentin an der Universität Isfahan antrat. Der Vertrag sollte über zwei Jahre gehen, doch dann gab es Ärger mit dem Arbeitsvisum. Reiss plante, Iran Ende Juni zu verlassen, als am 12. Juni die Wahlen und ihr umstrittenes Ergebnis das Land in Aufruhr versetzten.

Die Familie und Freunde von Reiss setzen seit der Verhaftung vor sechs Wochen auf die globale Öffentlichkeit als Verbündete. Mehr als 33.000 Internet-Nutzer haben sich auf einer Facebook-Seite als Unterstützer der jungen Frau eingetragen. Zu Reiss' Geburtstag am 31. Juli schickten ihr viele Freunde Glückwunschkarten ins verschriene Teheraner Evin-Gefängnis - ob sie ankamen, ist unbekannt.

Doch erst die Bilder von ihrem Auftritt vor Gericht haben Reiss' Fall zu der Prominenz verholfen, von der sich ihre Angehörigen erhoffen, dass sie Clotilde hilft. Angesichts ihres Gerichtsauftritts hat sich nun auch die Europäische Union zu Wort gemeldet. Für die schwedische Ratspräsidentschaft sagte Schwedens Außenminister Carl Bildt am Sonntag, die iranische Führung müsse begreifen, dass sie mit den Anklagen gegen Reiss und zwei Mitarbeiter der britischen und französischen Botschaft "die gesamte EU herausfordert".

Nur einmal durfte ein Vertreter der französischen Botschaft Reiss bislang in der Haft besuchen. Bei der Visite vor einem Monat sei die Politologin "gesund und in guter geistiger Verfassung" gewesen, auch wenn sie sich über ihre weitere Zukunft Sorgen gemacht habe, gab das französische Außenministerium damals bekannt. Zu Beginn ihrer Gefangenschaft habe Reiss außerdem drei kurze Telefonate von jeweils zwei Minuten führen dürfen. Seit dem Besuch des Diplomaten vor vier Wochen sei der Kontakt zu Reiss jedoch abgebrochen.

Die iranischen Gefängnisse sind berüchtigt. Gerade ist der Chef eines der berüchtigsten Gefängnisse in Teheran entlassen und festgenommen worden, berichtet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Irna. Drei Aufseher, die Gefangene geschlagen haben sollen, seien ebenfalls verhaftet worden. Zuvor seien mindestens drei im Gefängnis Kahrizak einsitzende Demonstranten in der Anstalt gestorben. Im Juli hatte Revolutionsführer Ali Chamenei wegen dieser Vorfälle die Schließung des Gefängnisses angeordnet.

Kahrizak diente ursprünglich als Haftanstalt der iranischen Sittenpolizei. Am Donnerstag hatte die Teheraner Polizei ein Statement abgegeben, nachdem es dort nach den Wahlen zu schweren Verletzungen der Bürgerrechte gekommen sei. Polizeichef Esmail Ahmadi-Moghaddam gestand ein, dass einige verhaftete Protestler gefoltert wurden.

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Seite 1
Betonia, 17.07.2009
1.
Zitat von sysopIrans Hauptstadt wird erneut von Unruhen erschüttert. Nach dem Freitagsgebet von Ex-Präsident Rafsandschani liefert sich die Opposition Straßenschlachten mit der Polizei. Wie geht es weiter in Iran?
Die letzten Demonstrationen und das Verhalten der Machthaber hat bei der Bevölkerung etwas losgetreten. Das wird schwer zu stoppen sein.
Die_Geistwurst, 17.07.2009
2.
Zitat von sysopIrans Hauptstadt wird erneut von Unruhen erschüttert. Nach dem Freitagsgebet von Ex-Präsident Rafsandschani liefert sich die Opposition Straßenschlachten mit der Polizei. Wie geht es weiter in Iran?
Meine Einschätzung ist, dass die Regierung ihre Macht mit allen Mitteln verteidigen wird.
iranrevolution2009 17.07.2009
3. Es gibt nur noch zwei Wege
Möglichkeit 1: Die beiden Lager einigen sich über eine Art Machtaufteilung und es herrscht zumindes in dem Herrschersystem Einigkeit (Unabhängig was Menschen wollen) Möglichkeit 2) Es gibt keine Einigung und die Menschen halten den Druck aufrecht, dann gibt es nur die Möglichkeit erst Ahamdai und dann Chamenei abzusetzen. Hier sind die Gewinner auch Menschen.
Zarathustra, 17.07.2009
4. Was in den letzten Tagen geschah:
• ِDie beiden Großayatollahs Montazeri und Zanjani haben in einem ungewöhnlich scharfen Ton, ohne Namen zu nenne, die Führung angegriffen • Ayatollah Ostadi, der Hauptprädiger in der religiösen Statdt Qom, hat seinen Streik für die nächsten Wochen bekannt gegeben. D.h. er wird auf das Predigen im Freitagsgebet verzichten. Dafür hat er von 19 weiteren Religionsgelehrten aus Ghom Unterstützung und Zuspruch bekommen. • Mohsen Rezai (der vierte Kandidat) sieht die Zukunft des Systems als sehr schwarz. • Revolution und Widerstand der Frauen: Nicht nur junge Frauen, sondern auch ältere und Frauen mit Tschador machen bei den Protesten mit • Erfinderischer Widerstand: jedes Mal, wenn man im staatlichen Fernsehen die Führung oder irgendein Interview mit einem Inhaftierten zeigen will, setzen die Menschen sämtliche Elektrogeräte ein und legen so die Stromversorgung für eine bestimmte Zeit lahm. • Rausschmiss von zwei Ahmadi nahe stehenden Mitgliedern des Schlichtungsrates, der von Rafssanjani geleitet wird. • Ahmadi in Mashhad http://www.bazyab.ir/index.php?option=com_content&task=view&id=46155&Itemid=1 Dieser Mensch hat angeblich über 24 Millionen stimmen erhalten und wird bei seinem ersten Besuch nach den Wahlen in der heiligen Stadt Mashhad von gerade einigen hunderten Menschen bejubelt.
Betonia, 17.07.2009
5.
Zitat von iranrevolution2009Möglichkeit 1: Die beiden Lager einigen sich über eine Art Machtaufteilung und es herrscht zumindes in dem Herrschersystem Einigkeit (Unabhängig was Menschen wollen) Möglichkeit 2) Es gibt keine Einigung und die Menschen halten den Druck aufrecht, dann gibt es nur die Möglichkeit erst Ahamdai und dann Chamenei abzusetzen. Hier sind die Gewinner auch Menschen.
Wobei mir nicht ganz klar ist, was die Mehrzahl der Menschen im Iran wollen. 1. Eine islamische Republik mit ein paar Änderungen und etwas weniger Drangselei von oben. 2. Oder wollen sie eine demokratische - sprich westliche -Form der Regierung, in der Religionen und deren Vorschriften Privatsache sind.
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