Coronakrise in Afrika Die Radio-Schüler von Sierra Leone

Wissenslücken, schwangere Teenager, Hunger: Die Ebola-Epidemie hat in Sierra Leone gezeigt, wie gefährlich es sein kann, wenn in Afrika Schulen schließen. In der Coronakrise soll Radio-Unterricht helfen.
Schon während der Ebola-Epidemie vor sechs Jahren wurde das Lernen über Radio in Sierra Leone etabliert

Schon während der Ebola-Epidemie vor sechs Jahren wurde das Lernen über Radio in Sierra Leone etabliert

Michael Duff/ AP
Aminata und ihr achtjähriger Bruder lernen oft zusammen vor ihrer Wohnung in Freetown. Die 17-Jährige macht ihre Hausaufgaben aber meistens in der Nacht, wenn alle anderen schlafen und sie etwas Ruhe hat

Aminata und ihr achtjähriger Bruder lernen oft zusammen vor ihrer Wohnung in Freetown. Die 17-Jährige macht ihre Hausaufgaben aber meistens in der Nacht, wenn alle anderen schlafen und sie etwas Ruhe hat

Jacob Wilson/ Save the Children
"Mit jeder Woche, die verstreicht, steigt das Risiko, dass bei einer Wiedereröffnung der Schulen nicht mehr so viele Kinder in die Klassenzimmer zurückkehren"

Edward Davis, Global Partnership for Education

Ein Klassenzimmer in Sierra Leones Hauptstadt Freetown: Bildung ist für viele Kinder in Afrika noch immer nicht selbstverständlich

Ein Klassenzimmer in Sierra Leones Hauptstadt Freetown: Bildung ist für viele Kinder in Afrika noch immer nicht selbstverständlich

SAIDU BAH/ AFP

In Kapstadt warten Kinder bei einer Essensausgabe, die nun die Schulmahlzeit ersetzt

In Kapstadt warten Kinder bei einer Essensausgabe, die nun die Schulmahlzeit ersetzt

Nardus Engelbrecht/ AP

Favour aus Freetown, wurde während der Ebola-Epidemie 2014 mit 16 schwanger. Gemeinsam mit ihrem Sohn Gabriel besucht sie ein Gruppentreffen für junge Mütter, das Teenager-Eltern in der Hauptstadt unterstützt (Archiv)

Favour aus Freetown, wurde während der Ebola-Epidemie 2014 mit 16 schwanger. Gemeinsam mit ihrem Sohn Gabriel besucht sie ein Gruppentreffen für junge Mütter, das Teenager-Eltern in der Hauptstadt unterstützt (Archiv)

Save the Children

Dieser Beitrag gehört zum Projekt Globale Gesellschaft