D-Day: Bei der Queen zu Gast
D-Day: Bei der Queen zu Gast
Wie klein selbst Donald Trump an diesem Tag wirkt - allein auf einer gewaltigen Bühne, um die sich die Vertreter von 16 Nationen scharen. Gerade mal zwei Minuten steht er da vorne und trägt Roosevelts "Mighty Endeavor" vor, ein Gebet, in dem von Toleranz und Einigkeit die Rede ist. Dann geht er wieder.
Sogar Trump akzeptiert an diesem Tag, dass es sich nicht um ihn dreht. Sondern um die rund 300 alten Männer, die in einiger Entfernung zumeist in Rollstühlen sitzen und sich gelegentlich eine Träne aus dem Augenwinkel wischen: Veteranen des Zweiten Weltkriegs - und lebende Mahnmale einer aus den Fugen geratenen Welt.
Details zur Operation "Overlord"
Foto: DER SPIEGELVor genau 75 Jahren waren diese Männer gemeinsam mit Zehntausenden weiteren ausgezogen, um sich einem der wagemutigsten militärischen Manöver der Menschheitsgeschichte anzuschließen. Vom 6. Juni 1944 an landeten sie im Rahmen der "Operation Overlord" an den Stränden der Normandie, wo sie unter unvorstellbaren Bedingungen und Verlusten eine zweite Front gegen die deutsche Wehrmacht errichteten. Es war der Anfang von Hitlers Ende.
An diesem Mittwoch nun begaben sich diejenigen, die den Wahnsinn er- und überlebt haben, nach Southsea Common im südenglischen Portsmouth, heute eine friedliche Grünfläche am englischen Kanal - damals der Ort, von dem aus viele junge Männer zu ihrer allerletzten Fahrt aufbrachen.
Eskortiert wurden die Veteranen von Queen Elizabeth II., ihrem Sohn, dem Prinzen von Wales, sowie 16 Staats- und Regierungschefs: 15 von ihnen Vertreter der Nationen, die sich damals zu einer Streitmacht zusammentaten. Die 16. war Angela Merkel. Im Namen aller wandte sich die Queen in einer kurzen Rede direkt an die Kämpfer von einst, für ihre wichtigste Botschaft reichten der 93-Jährigen dabei zwei Worte: "Vielen Dank".
Im Video: Eine Handvoll Sand für den Gefallenen
Das britische Verteidigungsministerium hatte die D-Day-Feierlichkeiten, die in Portsmouth noch mehrere Tage fortgesetzt werden, als "größtes britisches Militärspektakel der jüngeren Geschichte" angekündigt. Die eineinhalbstündige Zeremonie aber war noch weit mehr als das. Mit Hilfe von Theaterszenen, Fotografien der Schlacht in der Normandie, Auszügen aus Briefen von Soldaten und Musik aus den 1940er-Jahren gelang den Veranstaltern ein geschickt komponierter Blick zurück in den Abgrund. Wer wollte, konnte die gesamte Feier jedoch auch als Aufruf an die Würdenträger von heute lesen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen.
Invasion in der Normandie: "Die Freude, die kam erst später"
So überspannte ein weithin sichtbares Band von 15 Flaggen die 60 Meter breite Hauptbühne - zehn davon, inklusive der britischen, gehören heute zu Mitgliedsländern der Europäischen Union. Einmal ertönte aus den Lautsprechern Churchills Stimme, wie sie davon sprach, dass das britische Empire und die französische Republik "einer gemeinsamen Notwendigkeit" folgen. Ein anderes Mal zitierte ein Redner die Erklärung der Teheraner Konferenz, die Churchill, Roosevelt und Stalin 1943 verfasst hatten. Darin drückten die Alliierten ihre Entschlossenheit aus, "dass unsere Nationen im Krieg und in dem Frieden, der folgen wird, zusammenarbeiten werden".
Vertreter aus Russland jedoch fehlten in Portsmouth, dafür wandten sich die Staats- und Regierungschefs aus Frankreich, Großbritannien und den USA in kurzen Beiträgen ans Publikum. Emmanuel Macron, Theresa May und Trump wurden dabei nicht namentlich, sondern nur in ihrer Funktion vorgestellt - ganz so, als ginge es darum, auch ihnen zu signalisieren, dass ihr Amt größer ist als sie selbst es womöglich glauben.
Veteran John Jenkins
Foto: Dan Kitwood/Getty ImagesDer rührendste Moment dieser Feierlichkeiten aber kam, als der 99-jährige John Jenkins, am Stock gehend und mit Orden behängt, die Bühne betrat. Der Veteran aus Portsmouth war als 23-Jähriger losgeschickt worden, um Europa zu befreien. Die Nachgeborenen erinnerte er an eine Selbstverständlichkeit, die offenbar nicht mehr überall eine ist: "Wir dürfen niemals vergessen!"
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Flaggen auf dem amerikanischen Friedhof in Colleville-sur-Mer (Frankreich): 75 Jahre ist der D-Day her, die Landung der Alliierten in der Normandie im Zweiten Weltkrieg.
Angereist waren zur Gedenkfeier im südenglischen Portsmouth unter anderem: Premierministerin Theresa May, Prinz Charles, Queen Elizabeth II., Donald und Melania Trump sowie der griechische Präsident Prokopis Pavlopoulos (v.l.).
Gruppenbild mit der Queen, Prinz Charles und den geladenen Staats- und Regierungschefs.
Donald und Melania Trump: An der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag der Landung der Alliierten nahmen auch der US-Präsident und seine Frau teil.
Trump trug Auszüge eines Gebets vor, das der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt während seiner Radioansprache sprach, als er die Nation über den Militäreinsatz in der Normandie informierte. Für seine Verhältnisse hielt sich Trump allerdings eher im Hintergrund.
Gutgelaunt: Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Tribüne bei der Gedenkfeier in Portsmouth.
Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich am Rande der D-Day-Feierlichkeiten in Portsmouth mit US-Präsident Donald Trump.
Queen Elizabeth II. neben ihrem Sohn Charles, dem Prinz of Wales. In ihrer Rede bedankte sie sich ausdrücklich bei den Veteranen.
Premierministerin mit Hut: Die scheidende britische Regierungschefin Theresa May neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron.
Emmanuel Macron las den letzten Brief des französischen Widerstandskämpfers Henri Fertet an dessen Eltern vor.
Zuschauer trugen Verkleidungen während der Zeremonie.
Treffen der Veteranen: Manche Zuschauer in Portsmouth erschienen in Uniform.
Rund 300 Veteranen nahmen an den Feierlichkeiten teil. Sie sollten danach auf dem Seeweg in die Normandie gebracht werden - in Erinnerung an die gefährliche Reise, die die vielen Soldaten im Juni 1944 über den Ärmelkanal antraten.
So sah es damals aus: Amerikanische Truppen bei der Ankunft in der Normandie im Juni 1944.
Bundeskanzlerin Angela Merkel traf sich am Rande der D-Day-Feierlichkeiten in Portsmouth mit US-Präsident Donald Trump.
Foto: Kay Nietfeld/ dpa
Juno Beach heute: So friedlich - fast nichts mehr erinnert heute an den fünf Landungsabschnitten in der Normandie an das Grauen vor 75 Jahren. Während die von US-Soldaten gestürmten Strände "Omaha" und "Utah" benannt wurden und die britischen nach Fischsorten "Gold" und "Sword", bekam der kanadische den Code-Namen "Juno" - so hieß die Frau eines kanadischen Oberoffiziers. Die Landung der Alliierten in der Normandie war der
Hochzeit 1948: Marguerite und Rémy Cassigneul heirateten nach dem Krieg, im Jahr 1948. Sie kannten sich schon seit dem Kleinkindalter und waren als Teenager befreundet. Beide sind im selben Dorf nicht weit vom Juno Beach entfernt aufgewachsen.
Die Cassigneuls heute: Marguerite Cassigneul ist 1927 geboren, ihr Mann Rémy zwei Jahre älter. Zur Landung der Alliierten vor ihrer Haustür waren sie 17 und 19 Jahre alt und konnten die Bilder von damals nicht vergessen. Bis heute meidet das Ehepaar den Strand, der nah an ihrem Haus beginnt.
Todesgefahr: Rund 4000 Landungsboote brachten am 4. Juni 1944 alliierte Soldaten an die von deutschen Truppen besetzte Normandieküste. Im oft schulterhohen Wasser verließen sie schwer bepackt die Landefahrzeuge und wateten bis zum Strand. Während dieser gefährlichen Phase fielen besonders viele alliierte Soldaten dem deutschen Feuer zum Opfer.
Unterwegs in die Hölle: Mitglieder der U.S. Coast Guard verliehen 1944 auf dem Weg in die Normandie ihren Gefühlen zum Krieg Ausdruck - mittels ihrer Frisuren.
Ungünstige Bedingungen: Am 5. Juni 1944 gab der oberste US-Befehlshaber Dwight D. Eisenhower Fallschirmjägern der 101st Airborne Division den Befehl "Wir werden nichts Geringeres akzeptieren als vollständigen Sieg!" Seinen ursprünglichen Plan, am 4. Juni für eine Landung am 5. Juni zu starten, hatte Eisenhower wegen starkem Wind und Seegang und niedriger Wolkendecke verwerfen müssen.
Invasion aus der Luft: US-Fallschirmjäger während des Anflugs auf die Küste der Normandie am 6. Juni 1944. Insgesamt 23.400 Soldaten der alliierten Luftlandetruppen trafen allein am D-Day in der Normandie ein.
Vom Wasser ans Land: Auch schwere Landfahrzeuge mussten die Alliierten über den Wasserweg an die Strände der Normandie bringen. So erreichten etwa Transportfahrzeuge oder sogar Panzer die Küste. Allerdings war dieser Weg äußerst gefährlich: Zahlreiche der vom US-Militär entwickelten "DD Tank"-Schwimmpanzer versanken am D-Day in der unruhigen See.
Vor der Küste: Zahlenmäßig waren die alliierten Wasserstreitkräfte der deutschen Kriegsmarine weit überlegen. Ein Großteil der deutschen Schiffe konnte effektiv durch Seeblockaden in Schach gehalten werden. Vereinzelt gelang es dennoch deutschen U-Booten, alliierte Schiffe zu attackieren. Hier setzt am D-Day vor der Normandieküste ein US-Zerstörer Wasserbomben gegen ein U-Boot ein.
West Point: An der Militärakademie nördlich von New York wurden viele US-Krieger ausgebildet, darunter D-Day-Kommandeur Dwight Eisenhower, General Douglas MacArthur - und John Raaen, der...
...wohl letzte noch lebende US-Offizier, der an der Invasion in der Normandie teilnahm. Damals kommandierte er die Stabskompanie des 5th Army Battalions, das am Morgen des 6. Juni 1944 am Omaha Beach landete. Noch heute erinnert sich Raaen, inzwischen 97 Jahre alt, an jedes Detail: "Feuer, Explosionen, Gewehrkugeln zischten einem über den Kopf. Es war ein konstantes Pop-Pop-Pop-Pop-Pop."
LCA 1377 - so hieß das Landungsboot, mit dem John Raaen und seine Army Rangers die letzte Strecke vom Schiff bis zum Omaha Beach zurücklegten. Es fasste 36 Soldaten. "Wir waren die dritte Landungswelle, die Omaha Beach erreichte", sagt er. "Die Männer vor uns wurden von den Deutschen abgeschlachtet. Deshalb leitete unser Kommandeur uns um rund 800 Meter um. Dieser Strandabschnitt lag weit östlich unseres eigentlichen Zielpunktes."
"Rangers, lead the way": So lautete der Normandie-Schlachtruf des 5th Army Ranger Battalions. Hier Soldaten an Bord eines LCA; Sandy Martin (links) starb bei der Landung.
Omaha Beach: Dieser Tarnname markierte den Strand, an dem John Raaens Army Rangers am 6. Juni 1944 in der Normandie landeten - einer von insgesamt fünf Landezonen der Alliierten.
Aufteilung der Landezonen: Die alliierten Streitkräfte verteilten sich am D-Day über verschiedene Küstenabschnitte der Normandie. Während die US-Truppen westlich am Utah Beach und Omaha Beach an Land kamen, landeten britische und kanadische Einheiten in den östlichen Zonen Gold Beach, Juno Beach und Sword Beach. Im mit 7,2 Kilometern längsten Abschnitt Omaha Beach dauerten die Kämpfe weit länger an als in den anderen Zonen - und forderten die höchsten Verluste.
Truppentransport ohne Motor: Um größere Gruppen als mit Fallschirmen möglich aus der Luft abzusetzen, verwendeten die britischen Luftstreitkräfte die Airspeed-Horsa-Lastensegler. 27 Mann passten an Bord dieser Segelflieger, die per Schleppseil von motorisierten Fliegern gezogen werden konnten. Mit ihrer Hilfe landeten alliierte Streitkräfte im Landesinneren der Normandie, um dort ein Nachrücken deutscher Streitkräfte zu verhindern.
Die Befreier kamen auch mit dem Fahrrad: Als am 6. Juni 1944 etwa 21.000 kanadische Soldaten den normannischen Strandabschnitt "Juno Beach" erreichten, brachten sie Panzer, Jeeps und Tausende Fahrräder mit. Ganze Kompagnien bewegten sich auf zwei Rädern landeinwärts, damit waren sie schneller als zu Fuß und flexibler als mit dem Auto.
Anfang vom Ende der deutschen Besatzung: Vom 6. Juni 1944 an wurden die deutschen Truppen in der Normandie von den Alliierten immer weiter ins Landesinnere zurückgedrängt. Bis zur Befreiung von Paris im August 1944 starben etwa 200.000 deutsche Soldaten, Zehntausende wurden als Kriegsgefangene in Lager gebracht. Einige wurden als Zwangsarbeiter verpflichtet und unter anderem zum Minenräumen eingesetzt.
Was von Caen übrigblieb: Nach den Bombenangriffen der Alliierten lag die normannische Stadt Caen in Trümmern. Danach zogen die angloamerikanischen Kampfflugzeuge weiter in Richtung Vire, Lisieux und Saint-Lô. Fast alle größeren Orte in der Normandie wurden zu 50 bis 95 Prozent zerstört.
Viele Tote unter den Trümmern: Etwa 20.000 französische Zivilisten starben bei den Bombardements. Oberbefehlshaber General Eisenhower gab den Befehl, die Region derart zu zerstören, dass die Deutschen keinerlei Rückzugsorte mehr vorfinden konnten.
Trophäe: Amerikanische Fallschirmjäger posieren am 6. Juni 1944 mit einer erbeuteten Hakenkreuzflagge für ein Foto. Schon in den frühen Morgenstunden waren Tausende alliierte Soldaten im Schutz der Dunkelheit über der Normandie abgesprungen.
Verwundet: Krankenschwester Verona Savinski und Corporal Claude W. Thomas kümmern sich um Joe Kirach von der 504th Parachute Infantry, der nach seinem Absprung über der Normandie unter Beschuss geraten war. Im Zuge der gesamten "Operation Overlord" kamen rund 225.000 britische, kanadische und US-Soldaten zu Tode, ebenso etwa 240.000 Wehrmachtssoldaten.
Gnade der späten Ankunft: US-Soldaten waten in den Tagen nach dem D-Day an einen gesicherten Strand der Normandie. Nach dem Blutbad des 6. Juni 1944 wurden noch tagelang die leblosen Körper gefallener Soldaten angespült.
Soldaten am Himmel: Alliierte Fallschirmspringer landen am 6. Juni 1944 an der französischen Küste. Insgesamt wurden während der Normandieinvasion rund 23.000 amerikanische und britische Fallschirmjäger eingesetzt.
Massenaufgebot: US-Truppen landen am 6. Juni 1944 unter Sperrballons gegen deutsche Fliegerangriffe an einem erstürmten Strand der Normandie. Mit mehr als 150.000 allein an diesem Tag eingesetzten alliierten Soldaten gilt der D-Day bis heute als größte militärische Landungsoperation der Geschichte.
Die letzten Meter: US-Soldaten waten am 6. Juni 1944 während der Invasion der Normandieküste am westlichsten Strandabschnitt Utah Beach an Land. Da die Wehrmacht die Küste mit Unterwasserhindernissen gesichert hatte, mussten die Soldaten die Landeboote am D-Day schon weit vor dem Strand verlassen.
Horizont voller Schiffe: Mehr als 6000 alliierte Schiffe und Boote befanden sich am D-Day im Meer vor der Küste der Normandie. Ihr Einsatz an diesem Tag glückte, weil es den Alliierten im Vorfeld gelungen war, den Deutschen durch Fahrzeugattrappen, Doppelagenten und falsche Funksprüche weiszumachen, es stünde ein Angriff weiter nördlich am Ärmelkanal vor Calais bevor.
Klippen des Todes: "Taxis in die Hölle - und zurück - in den Rachen des Todes" - so betitelte der US-Fotograf Robert Sargent diese berühmt gewordene Aufnahme aus einem Landeboot auf den Omaha Beach am D-Day. Der Strand erwies sich als besonders schwer einzunehmen, weil sich die Wehrmacht oben auf den Klippen verschanzt hatte und von dort völlig freies Schussfeld auf die Landetrupps hatte.
Rückkehr: Ein Mann überquert den Strand der ehemaligen Landungszone Omaha Beach am 4. Juni 2018, während am Strand eine Gedenkfeier zu Ehren der Toten des D-Day abgehalten wird. Jedes Jahr kehren D-Day-Überlebende um den Jahrestag herum an die Kriegsschauplätze in der Normandie zurück - doch von Jahr zu Jahr werden sie weniger.
Deckung: "Rommelspargel", "Belgische Tore", "Tschechenigel" - die Hinderniskonstruktionen, die die Wehrmacht im Watt vor der Normandieküste angelegt hatte, wurden im Volksmund mit verschiedenen Namen bedacht. Für die am 4. Juni landenden alliierten Soldaten waren sie oft der einzige Feuerschutz vor deutschem Beschuss, der sich ihnen auf den leeren Stränden bot.
Letzte Ruhestätte: Am ehemaligen Omaha Beach in Colleville-sur-Mer richtete die US-Armee bereits zwei Tage nach dem D-Day einen provisorischen Militärfriedhof für die Gefallenen ein. Heute umfasst der Normandy American Cemetery and Memorial-Friedhof auf einer Fläche von fast 70 Hektar die Gräber von fast 9400 im Zweiten Weltkrieg gefallenen US-Soldaten.
Mit Rettungsboot in die Schlacht: Viele der gut 4000 am D-Day in der Normandie eingesetzten Landeboote sanken vor der Küste. Diese Soldaten hatten es geschafft, auf ein Rettungsfloß zu entkommen, mit dem sie am Omaha Beach an Land kamen.
Die Ruhe nach dem Sturm: Das Foto zeigt den Omaha Beach am 9. Juni, drei Tage nach der Landung der Alliierten. An den Stränden waren die Kämpfe vorbei - doch die Schlacht um die Normandie ging weiter und kostete insgesamt fast eine halbe Million Menschen das Leben.
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