Dauerdemo in Athen Die Unbeugsamen vom Syntagma-Platz

Aus Athen berichtet

7. Teil: Die Selbstkritische


Jörg Diehl
Theano Manoudakis, 36, Kriminologin: Die auf Kreta aufgewachsene Wissenschaftlerin hat über Jugendbanden promoviert und arbeitet inzwischen für eine nichtstaatliche Organisation in Athen. Regelmäßig gehe sie auf den Syntagma-Platz, sagt sie. Es sei an der Zeit, nach Möglichkeiten zu suchen, wie man die Welt verbessern könne. Die Mentalität der Menschen solle sich ändern. "Wir müssen uns wieder stärker als soziale Wesen verstehen und über die Folgen unseres Handelns nachdenken." Jeder sei Teil des Problems, aber jeder könne auch Teil der Lösung sein. Dem Nachbarn helfen, die Umwelt schützen, Gutes tun. "Solidarität" sei der Schlüssel.

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