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13. Juli 2016, 14:09 Uhr

Letzter Auftritt als Premierminister

Cameron wirbt für enge Beziehungen zur EU

Er verlor die Brexit-Wette gegen die Briten, nun hatte David Cameron seinen letzten Auftritt als Premier im Parlament. Dabei empfahl ausgerechnet er seiner Nachfolgerin, "so nah wie möglich" bei der EU zu bleiben.

David Cameron war zu Scherzen aufgelegt bei seinem Abschiedsbesuch im Parlament. In seiner letzten Fragestunde im Unterhaus sagte der scheidende britische Premierminister, sein Terminkalender am Nachmittag sehe "recht leer" aus.

Es ist geplant, dass Cameron Königin Elizabeth II. nach der Fragestunde sein Rücktrittsgesuch überreicht, knapp drei Wochen nach dem Referendum, in dem eine Mehrheit der Briten für einen Austritt aus der EU stimmte. Am frühen Abend soll seine Parteikollegin Theresa May dann zur neuen Premierministerin ernannt werden.

Cameron sagte im Parlament in seiner letzten Fragestunde als Premier im Unterhaus, er habe seiner Nachfolgerin geraten, auch nach dem Brexit-Votum "so nah wie möglich" bei der EU zu bleiben. Dies sei auch gut für Schottland, dessen Bevölkerung mehrheitlich gegen einen Austritt aus der Europäischen Union gestimmt hatte.

Tatsächlich wird es die wichtigste Aufgabe von May sein, den geplanten Austritt aus der Europäischen Union zu regeln und negative wirtschaftliche Folgen zu mildern. Noch in dieser Woche könnte sie neue Minister ernennen, hieß es.

Video: Ein Rücktritt und ein "dubi dubi duu"

cte/Reuters/AFP

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