Demokratische Republik Kongo Rebellen verschleppen acht Rotkreuz-Mitarbeiter

Im Osten der Demokratischen Republik Kongo haben Bewaffnete acht Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes verschleppt - darunter einen Schweizer. Die Hilfsorganisation verhandelt bereits mit den Geiselnehmern über eine Freilassung.


Kinshasa - Die acht Rotkreuz-Mitarbeiter sind nach Angaben der Hilfsorganisation bereits Ende der vergangenen Woche in der Provinz Süd-Kivu im Osten des Landes von bewaffneten Rebellen der Mai-Mai-Miliz entführt worden. Unter den Geiseln sind demnach zwei kongolesische Fahrer des Internationalen Roten Kreuzes sowie ein Schweizer. Die Entführer halten sich den Angaben zufolge mit ihren Geiseln rund 250 Kilometer südlich der Provinzhauptstadt Bukavu auf. Mit den Geiselnehmern werde bereits verhandelt, hieß es. Über die Motive der Tat oder etwaige Lösegeldforderungen wurde hingegen zunächst nichts bekannt.

In der Provinz Süd-Kivu sind mehrere Rebellenorganisationen aktiv. Sie gilt als eine der gefährlichsten Regionen in der Demokratischen Republik Kongo.

anr/dpa/AFP/apn



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